Gemeinsam mit unserem Dachverband BDKJ haben wir uns mit dem Beschluss „Klimagerechtigkeit jetzt!“ dazu verpflichtet, unsere AktivitĂ€ten bis 2030 klimaneutral zu gestalten. Eine klimaneutrale Jugendverbandsarbeit schließt zahlreiche Aspekte ein: Ferienfreizeiten, TagungshĂ€user, Verpflegung, MobilitĂ€t und vieles mehr.

Um dieses Ziel zu erreichen, erarbeitet ein gewÀhlter Ausschuss im BDKJ jetzt einen Fahrplan zur KlimaneutralitÀt. Zu den Aufgaben des Ausschusses zÀhlen neben der Erstellung eines Projektplans und Handlungsempfehlungen auch die Erstellung von Bildungsmaterialien und die Vernetzung der Jugend- und DiözesanverbÀnde zu dem Thema. Weitere Infos dazu findet ihr auf der Website des BDKJ.

KlimaneutralitÀt und Klimapolitik

Innerverbandliche Arbeit

BeschlĂŒsse

Auf Bundesebene haben wir bei vergangenen Bundeskonferenzen und -rĂ€ten bereits mehrere BeschlĂŒsse gefasst, die uns auf unserem Weg hin zur KlimaneutralitĂ€t ein StĂŒck weiterbringen.

Klima schĂŒtzen ist kein Verbrechen (2023)

Als Verband rufen wir unsere Mitglieder und die Öffentlichkeit zu klimapolitischem Engagement auf. Unsere Forderung an die Politik ist, dass sie die Klimakrise ernst nimmt und effektive Maßnahmen ergreift, um das im Pariser Klimaabkommen festgeschriebene 1,5 Grad-Ziel einzuhalten. Wir solidarisieren uns mit allen, die ihre eigene körperliche Unversehrtheit und ihre Freiheit fĂŒr die Pariser Klimaziele aufs Spiel setzen und verurteilen die ungerechtfertigt ĂŒbertriebenen Reaktionen der Gegenseite auf die legitime Kritik der Klimaaktivist*innen.

Revision des Nachhaltigkeitskonzepts (2022)

In unserem aktuellen Nachhaltigkeitskonzept setzen wir uns selbst ökologische Standards. Diese betreffen zum Beispiel die Nutzung erneuerbarer Energien, MobilitĂ€tsrichtlinien und Kompensationszahlungen fĂŒr nicht vermeidbare Umweltbelastungen. Als lernender Verband haben wir darĂŒber hinaus beschlossen, diese Standards alle drei Jahre erneut auf den PrĂŒfstand zu stellen.

Vegetarische Verpflegung von Veranstaltungen (2022)

Bei allen Veranstaltungen, die die Bundesebene organisiert oder finanziert, wird ausschließlich vegetarische und vegane Verpflegung angeboten. Die DiözesanverbĂ€nde sind dazu angehalten, ihren Fleischkonsum zu reflektieren und die Möglichkeit vegetarischer ErnĂ€hrung zu prĂŒfen. Die Bundesleitung wird beauftragt, einen vergleichbaren Antrag in die BDKJ-Strukturen einzubringen.

Klimagerechtigkeit jetzt! Wir fordern globale Gerechtigkeit! (2021)
Beschluss der BDKJ-Hauptversammlung

Die Klimakrise bedroht nicht nur unsere Lebensgrundlage, sondern fĂŒhrt auch zu zusĂ€tzlicher sozialer Ungerechtigkeit. Daher mĂŒssen insbesondere Staaten wie Deutschland, die historisch fĂŒr viele Emissionen verantwortlich sind, eine grĂ¶ĂŸere Verantwortung bei der BekĂ€mpfung der Klimakrise ĂŒbernehmen. Als JugendverbĂ€nde verpflichten wir uns, bis 2030 klimaneutral zu werden. Das fordern wir auch von der Kirche als ganzer.

Klimaschutz jetzt! (2020)

Die Klimakrise stellt eine globale Bedrohung dar. Dennoch sind die Maßnahmen der deutschen und europĂ€ischen Politik zu ihrer EindĂ€mmung aktuell bei weitem nicht ausreichend. Wir fordern die Umsetzung effektiver Maßnahmen fĂŒr mehr Klimaschutz auf allen politischen Ebenen sowie eine angemessene Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an den relevanten Entscheidungsprozessen.

Nachhaltigkeitskonzepte fĂŒr Großveranstaltungen

GemĂ€ĂŸ unserer Standards wenden wir fĂŒr Großveranstaltungen eigene Nachhaltigkeitskonzepte an, durch die eine möglichst klimaschonende Umsetzung der Veranstaltungen gewĂ€hrleistet werden soll. Das Nachhaltigkeitskonzept der fĂŒr 2022 geplanten Großveranstaltung “MachMal!” findet ihr hier.

Bildungsarbeit

Klimaschutz und Klimagerechtigkeit spielen fĂŒr uns auch aus der Perspektive unserer Bildungsarbeit eine wichtige Rolle. Über unsere Social Media-KanĂ€le sensibilisieren wir regelmĂ€ĂŸig zu diesen Themen. DarĂŒber hinaus erhalten alle Mitarbeiternden der Bundesestelle eine jĂ€hrliche Schulung zu den Klimaschutz-Maßnahmen, die wir in unseren RĂ€umlichkeiten und im Verband umsetzen.

Politische Arbeit

Auch in unserer politischen Arbeit spielt das Thema KlimaneutralitĂ€t eine Rolle. Wir verfolgen politische Debatten und Entscheidungen in diesem Themenfeld und mischen uns in diese ein, wenn sie der Entwicklung hin zu mehr Klimaschutz zuwiderlaufen. Unsere Forderungen, die aus unserer Beschlusslage hervorgehen, bringen wir immer wieder in GesprĂ€che mit EntscheidungstrĂ€ger*innen ein. Außerdem unterstĂŒtzen wir Klimaaktivist*innen, indem wir unsere Mitglieder zur Teilnahme an gewaltfreien Protestaktionen aufrufen und uns mit den Opfern ungerechtfertigter Repressionen solidarisieren. Wir nutzen unsere Reichweite, um Aktionen verbĂŒndeter Organisationen zu bewerben.

Gemeinsam mit zahlreichen Akteur*innen aus der katholischen Kirche haben wir den Appell “Klimaschutz: Wir sind bereit” unterzeichnet, in dem wir die politisch Verantwortlichen in Deutschland zum Handeln auffordern und unsere Bereitschaft zum Ausdruck bringen, dieses Handeln aktiv zu unterstĂŒtzen.

Zudem sind wir Mitglied bei Fairtrade Deutschland e.V. sowie ĂŒber den BDKJ bei GEPA – The Fair Trade Company.

Materialien und Links

In diesem Abschnitt findest du verschiedene Materialien und Links rund um die Themen KlimaneutralitÀt, Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Das Ehrenamt bildet das Fundament fĂŒr die AktivitĂ€ten der KjG und vieler anderer Organisationen im öffentlichen Leben. Ohne das Engagement von Ehrenamtlichen wĂ€ren viele Projekte und Veranstaltungen nicht möglich.

Ehrenamtliche in der KjG tragen maßgeblich zum Erfolg von Zeltlagern, Gruppenstunden, der 72-Stunden-Aktion und anderen AktivitĂ€ten bei. Sie investieren ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Energie, um den Teilnehmenden unvergessliche Erlebnisse zu ermöglichen und ihnen einen Raum fĂŒr persönliches Wachstum und soziale Interaktion zu bieten. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen den jungen Menschen als Vorbilder und Ansprechpartner zur Seite und unterstĂŒtzen sie in ihrer individuellen Entwicklung.

DarĂŒber hinaus sind Ehrenamtliche auch in verschiedenen Gremien und AusschĂŒssen tĂ€tig, wo sie wichtige Entscheidungen mitgestalten und die Interessen der Jugendlichen vertreten. Durch ihre ehrenamtliche Arbeit bringen sie ihre Perspektiven und Ideen ein und tragen so dazu bei, dass die Belange junger Menschen gehört und berĂŒcksichtigt werden.

Die Bedeutung des Ehrenamts in der KjG und generell im öffentlichen Leben kann nicht genug betont werden. Ehrenamtliche Engagierte leisten einen unschÀtzbaren Beitrag zur Förderung von Gemeinschaft, SolidaritÀt und Verantwortungsbewusstsein. Sie tragen dazu bei, dass junge Menschen sich aktiv einbringen können, ihre Potenziale entfalten und eine positive Wirkung in der Gesellschaft erzielen.

Das Ehrenamt in der KjG ist somit nicht nur ein unverzichtbarer Bestandteil der Jugendverbandsarbeit, sondern auch ein Motor fĂŒr soziales Engagement, persönliches Wachstum und gesellschaftlichen Fortschritt. Es ermöglicht jungen Menschen, ihre FĂ€higkeiten zu entdecken, Verantwortung zu ĂŒbernehmen und aktiv an der Gestaltung ihrer eigenen Lebenswelt mitzuwirken.

Unser Ziel

Deshalb setzten wir uns dafĂŒr ein, die Rahmenbedingungen fĂŒr das Ehrenamt zu stĂ€rken und auszubauen. Dazu gehören unter anderem auch die Förderung von Freiwilligendiensten wie das FSJ oder den BFD, aber auch die verstĂ€rkte Anerkennung ehrenamtlichen Engagements zum Beispiel beim BAföG.

Wir bearbeiten das Thema gemeinsam mit unserem Dachverband BDKJ, der u.a. auch ein Magazin zum Titel “Gesellschaft gestalten – Warum Ehrenamt und freiwilliges Engagement unbezahlbar sind” herausgebracht hat.

Der KjG-Bundesverband vertritt bundesweit die Interessen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in der KjG Mitglied sind. Er bezieht Stellung zu vielen kinder- und gesellschaftspolitischen Fragen. Als demokratischer Jugendverband leben wir Partizipation und Teilhabe unserer Mitglieder*innen auf allen Ebenen. Auch in Politik und Gesellschaft wollen wir Kinder- und Jugendbeteiligung ermöglichen. Wir beziehen dabei Stellung zu vielen kinder-, jugend- und gesellschaftspolitischen Fragen. Zum Beispiel fordern wir die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz und ein Wahlrecht ohne Altersgrenzen.

Es gibt unterschiedliche Formen von Beteiligung. Wir haben uns mit dem Modell der Beteiligungsstufen auseinandergesetzt. Welche Stufen es gibt und was wir als Verband fĂŒr Ideen dazu haben, findest du in diesem Video.

Aktuell planen wir den politischen Kinder- und Jugendgipfel “LautStark!” fĂŒr das Jahr 2024. Im Mittelpunkt von “LautStark!” wird das Erlernen und Erfahren einer guten Streit- und Diskussionskultur sowie das Erleben von Selbstwirksamkeit und Demokratie stehen. Die Teilnehmenden und ihre Interessen sollen von Politiker*innen gehört werden. Zwei weitere momentan fĂŒr uns wichtige Themenbereiche sind Inklusion und SexualpĂ€dagogik & PrĂ€vention.

Nachfolgend findet ihr unsere wichtigsten Positionen und BeschlĂŒsse auf diesem Themenfeld.

Kinderrechte ins Grundgesetz

Die KjG setzt sich in vielfĂ€ltiger Weise fĂŒr die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und auf der ganzen Welt ein. Einerseits, in dem sie in bundesverbandlichen BeschlĂŒssen Stellung bezieht, andererseits, in dem sie in den DiözesanverbĂ€nden und aber auch in der KjG-Arbeit vor Ort Projekte und pĂ€dagogische Aktionen zum Thema Kinderrechte organisiert und anbietet.

Kinderrechte ins Grundgesetz! – Stellungnahme des KjG-Bundesrates zur Verankerung der Kinderrechte ins Deutschen Grundgesetz vom 24. MĂ€rz 2012.

KIJUPOPA – unsere Grundlage

Wenn ihr wissen wollt, wofĂŒr die KjG steht, welche Themen ihr wichtig sind und was die spezifische KjG- Haltung zu Nachhaltigkeit, Geschlechterdemokratie oder Menschenrechten ist, dann schaut mal in das Kinder- und Jugendpolitische Grundlagenpapier der KjG oder kurz KIJUPOPA!

Die sieben Oberthemen sind:

  1. Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Demokratie
  2. Kinder- und Menschenrechte
  3. Geschlechterdemokratie und sexuelle Vielfalt
  4. Inklusion, InternationalitÀt, InterkulturalitÀt, ReligiositÀt
  5. Lernen und Bildung
  6. Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  7. Sozialer und Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Kinder- & jugendpolitische Positionen der KjG

Die KjG hat sich bereits zu vielen kinder- und gesellschaftspolitischen Fragen positioniert. Einige ausgewĂ€hlte Themengruppen und die dazugehörigen BeschlĂŒsse findet ihr nachfolgend.

KjG erklÀrt die Beteiligungsstufen

KjG erklÀrt die Beteiligungsstufen

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Die Bundeskonferenz 2022 hat neue Schwerpunktthemen fĂŒr die KjG beschlossen. Eines der beiden Schwerpunktthemen ist Inklusion. Die Seite zum neuen Thema befindet sich aktuell im Aufbau.

Als partizipativer Kinder- und Jugendverband bewegt sich die KjG in den Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie greift aktuelle gesellschaftliche Themen und Interessen ihrer Mitglieder auf und setzt sich aus ihrer Perspektive mit diesen auseinander. Mit der Wahl eines Schwerpunktthemas wird ein aktuelles Anliegen junger Menschen kenntlich gemacht und seine politische Dringlichkeit aufgezeigt.

Inklusion bedeutet fĂŒr uns, dass Kinder und junge Menschen unabhĂ€ngig von sozialen Herkunft, körperlichen EinschrĂ€nkungen und geschlechtlicher IdentitĂ€t in der KjG willkommen sind.

FĂŒr uns als KjG ist aus der Haltung heraus, dass alle Menschen vor Gott gleich sind, Partizipation und Teilhabe benachteiligter Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener (KiJu&JE) ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Dazu gehört, dass in der tĂ€glichen Arbeit die Inklusion ganz verschiedener benachteiligter Gruppen bedacht, umgesetzt und gelebt wird.

Die KjG als katholischer Kinder- und Jugendverband unterstĂŒtzt die Bundesregierung in ihrem Vorhaben, das menschenfeindliche, diskriminierende und in Teilen verfassungswidrige Transsexuellengesetz abzuschaffen und durch ein zeitgemĂ€ĂŸes Selbstbestimmungsgesetz zu ersetzen.

Wir sind der festen Überzeugung, dass das Selbstbestimmungsgesetz einer toleranten demokratischen Gesellschaft angemessen ist und „dass Menschen in ihrer IdentitĂ€tsfindung leben und sein können, wie sie leben möchten und sind – gerade auch Kinder und Jugendliche. Wir wissen, dass Kinder und Jugendliche Expertinnen ihrer Selbst sind.“ (Aus Beschluss 7 â€žSelbstbestimmt und Diskriminierungsfrei“ Herbstbundesrat 2022)

Beschluss 7 â€žSelbstbestimmt und Diskriminierungsfrei“ Herbstbundesrat 2022
Der Bundesrat beauftragt die Bundesleitung, sich im BDKJ auf geeignetem Wege dafĂŒr einzusetzen, dass der BDKJ sich politisch fĂŒr eine Ausgestaltung und Beschlussfassung des Selbstbestimmungsgesetzes entsprechend unserer Position engagiert.

Beschluss 1 “Maßnahmen Inklusion Bundesverband” Herbstbundesrat 2021
Auf Basis des vorgelegten Konzeptes zur Inklusion marginalisierter Gruppen
richtet der Bundesverband Maßnahmen zur Förderung von Inklusion auf KjGBundesebene ein.

Konzept Marginalisierte Gruppen – Inklusion
Jugendverbandsarbeit hat von Natur aus eine starke Inklusionskraft, unsere Arbeit kann dafĂŒr sorgen, dass aus vielerlei Hinsicht benachteiligte Kinder und Jugendliche mehr Möglichkeiten zur Entwicklung von FĂ€higkeiten
und Persönlichkeit haben, als es ihnen sonst gesellschaftlich ermöglicht wird.


Triggerwarnung

Beim Thema Aufarbeitung geht es auch um Erfahrungen sexualisierter Gewalt. Wenn es dir mit diesem Thema nicht gutgeht, du GesprÀchsbedarf hast oder Hilfe benötigst, kannst du dich unter anderem an das Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch wenden: 0800 22 55 530 (kostenfrei und anonym) oder per Online-Beratung unter www.hilfe-telefon-missbrauch.online.

Außerdem hat jedes Bistum Ansprechpartner*innen auf diesem Gebiet. Die Kontaktdaten findet ihr auf der Website des BDKJ.

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Die zahlreichen FĂ€lle von sexualisierter Gewalt in der Kirche erschĂŒttern uns zutiefst. Auch innerhalb der Verbandsstrukturen der KjG sind in diesem Zuge FĂ€lle von sexualisierter Gewalt bekannt geworden. Wir sind uns unserer Verantwortung innerhalb des Aufarbeitungsprozesses bewusst und unterstĂŒtzen diesen daher umfassend. DafĂŒr arbeiten wir an den entsprechenden Stellen in unserem Dachverband (BDKJ) mit.

Schon 2020 haben wir uns als Jugend- und DiözesanverbĂ€nde dazu selbstverpflichtet, Aufarbeitung im BDKJ als unsere Verantwortung anzuerkennen. Auf der BDKJ-Hauptversamlung 2022 haben wir dann darĂŒber entschieden, wie ein zentral gesteuerter Aufarbeitungsprozess im BDKJ aussehen kann und welche Schritte wir gehen wollen.
Alle aktuellen Infos aus diesem Themenbereich findet ihr daher auf der Website des BDKJ.

Im Jahr 2023 hat dann auch unsere Bundeskonferenz einen Beschluss zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der KjG gefasst.

Vorstudie im BDKJ

Um den Aufarbeitungsprozess im BDKJ gut aufzustellen, wurde 2022 eine Vorstudie zur Systematisierung bereits bekannter FĂ€lle in Auftrag gegeben. Diese Studie wurde im Januar 2023 veröffentlicht und steht seitdem zur VerfĂŒgung.

Wichtig ist, dass diese Vorstudie keine neuen Erkenntnisse oder FĂ€lle zu Tage gefördert hat, sondern nur zusammentrĂ€gt, was bereits in den verbandlichen Strukturen bekannt ist. Das eigentliche große Forschungsprojekt im BDKJ steht noch aus. Aktuell sind hier noch finanzielle Fragen zu klĂ€ren.

Handreichung zum Aufarbeitungsprozess

Nach den BeschlĂŒssen der BDKJ-Hauptversammlung 2022 haben wir uns entschieden, einen zentral gesteuerten Prozess der Aufarbeitung in den JugendverbĂ€nden anzustoßen. Weil das ein ziemlich komplexes Vorhaben ist, wurde eine Handreichung durch den BDKJ erstellt, die euch helfen soll, den Prozess zu ĂŒberblicken. Außerdem beschreibt die Handreichung, was wir unter Aufarbeitung verstehen und was das ganze fĂŒr uns als VerbĂ€nde bedeuten kann.

MHG-Studie zu sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche

Dich interessieren weitere HintergrĂŒnde und Studienergebnisse in diesem Kontext? Hier findest du Zusammenfassungen der MHG-Studie, die 2018 im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) veröffentlicht wurde. Sie benennt systemische Ursachen von sexualisierter Gewalt in der Kirche und formuliert Handlungsempfehlungen.

  1. Einen ersten Überblick bietet die PrĂ€sentation, mit der die Studienautor*innen ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt haben. Sie hat einen Umfang von 37 Folien und gibt die Ergebnisse grob, dafĂŒr aber grafisch ansprechend aufbereitet, wieder.
  2. FĂŒr einen vertieften Einblick empfiehlt sich die Zusammenfassung der Studienautor*innen. Auf 15 Seiten geben sie ihre Ergebnisse recht detailliert, aber sehr ĂŒbersichtlich gegliedert, wieder.
  3. Wer sich v.a. fĂŒr die Strukturen und den Umfang von sexualisierter Gewalt in der Kirche interessiert, erhĂ€lt in diesem zehnseitigen Artikel einen vertieften Einblick. Die Handlungsempfehlungen fĂŒr den Umgang der Kirche mit den Erkenntnissen werden dabei jedoch nur angeschnitten.

Triggerwarnung

Auf dieser Seite geht es auch um Erfahrungen sexualisierter Gewalt. Wenn es dir mit diesem Thema nicht gutgeht, du GesprÀchsbedarf hast oder Hilfe benötigst, kannst du dich unter anderem an das Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch wenden: 0800 22 55 530 (kostenfrei und anonym) oder per Online-Beratung unter www.hilfe-telefon-missbrauch.online.

Außerdem hat jedes Bistum Ansprechpartner*innen auf diesem Gebiet. Die Kontaktdaten findet ihr auf der Website des BDKJ.

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SexualitĂ€t ist ein wichtiges Thema fĂŒr junge Menschen. Es beschĂ€ftigt sie, was mit ihrem Körper und mit ihren GefĂŒhlen passiert an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Sie lernen verschiedene Lebensformen kennen und kommen mit Themen wie VerhĂŒtung und Abtreibung in Kontakt. Klar, dass dazu Fragen entstehen. Fragen, die Jugendliche nicht nur mit ihren Eltern besprechen, sondern auch mit Gleichaltrigen und Vertrauenspersonen. Ob gewollt oder nicht: SexualitĂ€t ist in der Jugendarbeit ein Thema. Unser Kernziel lautet dabei: Kinder stark machen!

SexualpÀdagogik

Als KjG wollen wir junge Menschen in der Auseinandersetzung mit diesen Themen begleiten und unterstĂŒtzen. Dazu haben wir die Arbeitshilfe “Erste Allgemeine Verunsicherung” herausgegeben, die eine gute Grundlage fĂŒr die sexualpĂ€dagogische Arbeit innerhalb der KjG bietet. Eine ĂŒberarbeitete Neuauflage ist derzeit in Vorbereitung, die digitale Version der aktuellen Auflage findet ihr hier.

PrÀvention

Zugleich machen viele Kinder und Jugendliche auch negative Erfahrungen im Bereich der SexualitĂ€t. Sie erleben, dass ihre Grenzen nicht respektiert werden, dass MachtverhĂ€ltnisse ausgenutzt werden und dass es Ungerechtigkeiten gibt. In unserer Arbeit versuchen wir, SensibilitĂ€ten fĂŒr sexualisierte Gewalt zu schaffen, um ihr prĂ€ventiv entgegenzuwirken. Dabei setzen wir auf zwei PrĂ€ventionsmodelle: Empowerment und Protect. Beim Empowerment werden junge Menschen ĂŒber die Formen sexualisierter Gewalt aufgeklĂ€rt und befĂ€higt, sich gegen diese zur Wehr zu setzen. Da dies gerade im Bereich Missbrauch nicht ausreicht, zielt der Protect-Ansatz darauf ab, Schutzstrukturen durch aufmerksame und sensibilisierte Erwachsene bzw. Verantwortliche zu schaffen.

Aufgrund der zentralen Bedeutung von PrÀventionsarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit beschÀftigen wir uns als Verband kontinuierlich mit dieser Thematik und entwickeln uns laufend weiter. Unsere aktuellen PrÀventionsleitlinien findet ihr hier.

Außerdem beteiligen wir uns aktiv an den Aufarbeitungsprozessen zu sexualisierter Gewalt in der Kirche. Alle Infos dazu findet ihr hier.

Kinderschutz

Im Bereich Kinderschutz werden wir immer wieder als Expert*innen herangezogen. In den letzten Jahren wurden wir auch zur UnterstĂŒtzung von Publikationen in diesem Themenfeld angefragt.

Insitutionelle Schutzkonzepte

Die Hoheit ĂŒber die institutionellen Schutzkonzepte fĂŒr die Arbeit vor Ort liegt bei den einzelnen DiözesanverbĂ€nden. Sie sind daher in diesem Bereich die richtigen Ansprechpartner*innen und helfen euch gerne weiter. Die Websites der verschiedenen DiözesanverbĂ€nde findet ihr direkt auf unserer Startseite.

Die Bundeskonferenz 2022 hat mit “Die Welt fĂŒr morgen leben” neue Schwerpunktthemen fĂŒr die KjG beschlossen: Antifaschismus und Inklusion.

Als Kinder- und Jugendverband bewegt sich die KjG in den Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie greift aktuelle gesellschaftliche Themen und Interessen ihrer Mitglieder auf und setzt sich aus ihrer Perspektive mit diesen auseinander. Mit der Wahl eines Schwerpunktthemas wird ein aktuelles Anliegen junger Menschen kenntlich gemacht und seine politische Dringlichkeit aufgezeigt.

Rechtsextreme Positionen und menschenverachtende Haltungen sind in unserer Gesellschaft nach
wie vor prĂ€sent und brechen sich immer wieder auch durch Gewalttaten bahn. Die KjG nimmt wahr, dass die AggressivitĂ€t und die SelbstverstĂ€ndlichkeit, mit der rechtsextreme und rechtspopulistische Positionen öffentlich geĂ€ußert und verbreitet werden, in den letzten Jahren zugenommen haben und sich dadurch auch der öffentliche Diskurs in Teilen verschiebt. Als Jugendverband stellt sich die KjG gegen rechtsextreme Positionen und versteht den Kampf gegen jede Art von Faschismus und den Einsatz fĂŒr eine vielfĂ€ltige Gesellschaft als demokratische Pflicht.

Dazu hat der KjG-Bundesverband in den vergangenen Jahren diese BeschlĂŒsse gefasst:

KjG gegen Faschismus – Aus christlicher Überzeugung fĂŒr Demokratie (2023)
Als christlicher Jugendverband stellen wir uns konsequent gegen extrem rechte und populistische Positionen und Handlungen und setzen uns fĂŒr eine vielfĂ€ltige und demokratische Gesellschaft ein. Aus unserer Grundhaltung als antifaschistischer Verband heraus haben wir Konsequenzen fĂŒr unsere Arbeit, Forderungen an die Politik und Forderungen an die katholische Kirche formuliert, die sich in diesem Beschluss der Bundeskonferenz 2023 finden.

Wir wÀhlen! NICHT die AfD. (2021)
Die AfD bietet Rechtsextremen eine BĂŒhne und distanziert sich
nicht von menschenverachtenden Aussagen, bzw. nutzt diese ganz bewusst. Sie steht fĂŒr eine Haltung und Weltanschauung, die wir als KjGler*innen ablehnen und der wir uns entschieden entgegenstellen. AnlĂ€sslich der Bundestagswahl im September 2021 verfasste der KjG-Bundesrat diese allgemeingĂŒltige Stellungnahme.

Positionierung gegen Rechtspopulismus (2017)
Als Christ*innen vertreten wir ein Menschenbild, das von der Gleichheit und WĂŒrde jedes Menschen geprĂ€gt ist, Grundlage ist die Ebenbildlichkeit Gottes+. Hierbei gibt es keine Unterscheidung nach Aussehen, noch nach Nationen, Kulturen oder Religionen. Viele der Äußerungen die mit einer christlichen Leitkultur werben, verzerren unser VerstĂ€ndnis des christlichen Glaubens und seiner Werte.

Rechtsextremismus und -populismus beziehen sich auf unterschiedliche Personengruppen. Zu den Betroffenen gehören beispielsweise Menschen mit internationaler Familiengeschichte, Frauen* oder queere Menschen. Wir lehnen jede Art von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ab und fördern in unserer Arbeit explizit marginalisierte Gruppen.

Antirassismus

Kampf gegen Rassismus – SolidaritĂ€t mit Black and People of Color! (2020)
Wir sprechen uns fĂŒr eine Gesellschaft aus, in der fĂŒr alle Platz ist. Als KjGler*innen stellen wir uns solidarisch an die Seite Betroffener und tragen Verantwortung dafĂŒr, Menschen fĂŒr das Thema Rassismus zu sensibilisieren.

Sexismus

Geschlechtergerechtigkeit und -vielfalt
Die KjG setzt sich fĂŒr eine Gesellschaft ein, in der alle Menschen, unabhĂ€ngig ihrer Geschlechtszugehörigkeit oder sexuellen IdentitĂ€t, die gleichen Teilhabechancen haben und in der unterschiedliche LebensentwĂŒrfe diskriminierungsfrei möglich sind.
Mit geschlechterbezogener PĂ€dagogik und der politischen Strategie Gender Mainstreaming engagieren wir uns fĂŒr Geschlechtergerechtigkeit – innerhalb und außerhalb des Verbandes.

Queerness

KjGay
Als Initiative von LGBT* Menschen in der KjG ist die KjGay ist ein wichtiger Bestandteil der KjG. Eine kleine Gruppe engagierter KjGler*innen gestaltet das Netzwerk KjGay auf Bundesebene. Seit mehreren Jahren machen wir uns stark fĂŒr sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Kirche und Gesellschaft. Die KjGay ist immer offen fĂŒr neue Personen und will als Netzwerk ein Zeichen dafĂŒr setzen, dass in der KjG alle willkommen sind.

Menschenrechte

Der Kampf fĂŒr Menschenrechte ist universell! (2022)
Der Kampf im Iran ist lĂ€ngst nicht nur der Kampf von Frauen fĂŒr Frauen und ihre eigenen Rechte. Das zeigen die letzten Monate deutlich. Als solidarische Weltbevölkerung dĂŒrfen wir keine Unrechtsregime dulden. Eine Regierung, deren Machterhalt auf der systematischen UnterdrĂŒckung sowie Verschleierung von weiblichen und queeren IdentitĂ€ten aufbaut, darf nicht erhalten bleiben. Wir stellen uns solidarisch an die Seite der Protestierenden. 

Katar – Menschenrechte nicht ins Abseits stellen (2022)
Als KjG stehen wir fĂŒr die unbedingte Wahrung aller Menschenrechte weltweit. Aus unserer Überzeugung heraus setzen wir uns daher auch politisch fĂŒr diese Haltung ein. Wir verurteilen die Androhung sportlicher Konsequenzen fĂŒr das Bekenntnis von Menschenrechten als UnterdrĂŒckung einer menschenrechtsorientierten Haltung.

Solidarisiert: #StandWithUkrainianYouth (2022)
Die Delegierten der Bundeskonferenz 2022 solidarisieren sich mit den Menschen in der Ukraine, die vom Krieg betroffen sind. Als KjGler*innen verurteilen sie den Angriff der russischen Truppen aufs SchĂ€rfste. Der Krieg in der Ukraine ist ein Bruch des Völkerrechts und muss umgehend beendet werden. Besonders Kinder und Jugendliche leiden unter diesem Krieg und werden ihrer Zukunft und Heimat beraubt. Die DiözesanverbĂ€nde haben im Rahmen der Bundeskonferenz Geldspenden zur UnterstĂŒtzung humanitĂ€rer Hilfeleistungen gesammelt. Sie bekrĂ€ftigen den Willen, geflĂŒchtete Menschen durch Hilfsangebote zu unterstĂŒtzen und in bestehende eigene Angebote zu inkludieren.

Die KjG lebt von ihren Mitgliedern. Die Gewinnung neuer und das Halten bereits bestehender Mitglieder kann manchmal jedoch eine echte Herausforderung sein. Um euch dabei zu unterstĂŒtzen, haben wir einige Materialien zusammengestellt:

  • Material zur Mitgliedergewinnung: Wir möchten noch mehr junge Menschen fĂŒr unseren Verband begeistern. Vor allem möchten wir noch mehr Kinder in der KjG willkommen heißen.
  • Material zur Mitgliederpflege: Eine Vielzahl junger Menschen engagiert sich bereits in und fĂŒr unseren Jugendverband. Sie tun das mit ihrer Zeit, KreativitĂ€t und viel Herzblut. Das verdient Anerkennung und WertschĂ€tzung! Und nicht nur mal so nebenbei. Wir möchten, dass unsere Mitglieder gesehen werden und KjG so noch mehr Spaß macht.

All diese Materialien und noch viel mehr findest du in unserer Wissensdatenbank!

UnterstĂŒtzung bekommst du außerdem von der AG Mitglieder.

Die Überwindung von Geschlechterstereotypen, die uneingeschrĂ€nkte Gleichberechtigung von Menschen aller Geschlechter und die BefĂ€higung zur Entwicklung einer eigenstĂ€ndigen sexuellen und geschlechtlichen IdentitĂ€t ist uns wichtig. In Sprache, Bild, Organisationsform und Arbeitsweise möchten wir zu einer Geschlechterdemokratie und Anerkennung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt beitragen. Wir setzen uns dafĂŒr ein, dass diese auch in unserer Gesellschaft umgesetzt wird.


Geschlechtervielfalt in der Praktischen Jugendarbeit

Deckblatt Geschlechtervielfalt in der Praktischen Jugendarbeit

Das Themenfeld Geschlechtervielfalt ist groß, komplex und real.
Du möchtest herausfinden, wie sensibel eure Leitungsrunde oder allgemein eure Gruppe fĂŒr Geschlechtervielfalt ist? Der Vielfaltscheck hilft dir, es rauszufinden.
Mit unserer Arbeitshilfe „Geschlechtervielfalt in der Praktischen Jugendarbeit“ möchten wir unterstĂŒtzen sich gedanklich auf mögliche Situationen vorzubereiten. Wir beantworten Fragen, die sich in ganz konkreter Jugendarbeit stellen können. Dabei geht es unter anderem um Fragen der Zimmeraufteilung, den Umgang mit (Gemeinschafts-)Duschen, oder die Kommunikation mit Teilnehmer*innen, Eltern, Leiter*innen etc.. So viel schonmal vorab: es gibt keine immer gĂŒltige Lösung. Menschen sind unterschiedlich und so sind es auch Fragestellungen und Antworten auf diese. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar grundlegende Dinge, die in der Vorbereitung von Freizeiten und Aktionen helfen können.

Leitbild Geschlechtervielfalt

Im Nachgang des Beschlusses zum Leitbild Geschlechtervielfalt wurde der Text redigiert, gelayoutet und gedruckt. Das Leitbild gibt Sicherheit im Umgang mit einer Thematik, der gesamtgesellschaftlich zwar mittlerweile viel MedienprĂ€senz zuteil wird, die aber nach wie vor noch relativ neu ist. Auch in der Kinder-und Jugendarbeit. Das Leitbild könnt ihr HIER lesen. 

Auch eine kindgerechte Version des Leitbildes Geschlechtervielfalt können wir euch nun anbieten. Darin stellen sich die drei Kinder Alex, Kim und Sam vor und veranschaulichen in kindgerechter Sprache, was die KjG unter Geschlechtervielfalt versteht. Das Leitbild wurde unter dem Titel “Alex, Kim und Sam – MĂ€dchen, Junge und 
?” veröffentlicht. FĂŒr Gruppenleitungen gibt es eine dazu passende Handreichung.

Mehr Informationen zu unserem Leitbild Gender Mainstreaming erhaltet ihr HIER.

Geschlechtergerechtigkeit in der KjG

Geschlechterpolitisches und –pĂ€dagogisches Arbeiten in der KjG

Mit geschlechterbezogener PĂ€dagogik und der politischen Strategie Gender Mainstreaming engagieren wir uns fĂŒr Geschlechtergerechtigkeit – innerhalb und außerhalb des Verbandes.

Die Strategie fĂŒr das geschlechterpolitische und -pĂ€dagogische Arbeiten in der KjG bildet gegenwĂ€rtig die Grundlage fĂŒr AktivitĂ€ten, Maßnahmen und Schwerpunktsetzungen im Bereich der Geschlechterdemokratie innerhalb der KjG.

Im FrĂŒhjahr 2016 konnten in diesem Zusammenhang die Gender-Kisten – Informationspakete, die altbewĂ€hrte sowie gĂ€nzlich neue Materialien zur Gender-Thematik liefern – bestĂŒckt und den Leitungen auf Diözesanebene zur VerfĂŒgung gestellt werden. Einige der Inhalte gibt es auf dieser Seite zum Herunterladen.

GrĂŒnes Deckblatt Strategie geschlechterpolitisches Arbeiten

„Geschlechtergerecht?!“-Stempel

Er war der Verkaufsschlager schlechthin: Unser „Geschlechtergerecht?!“-Stempel, den der damalige Sachausschuss Geschlechterpolitik und –pĂ€dagogik 2012 entwickelt hatte.

Es besteht die Möglichkeit, den Stempeldruck als PDF herunterzuladen: STEMPELdruck.

Und was soll nun dieser Hype um die Stempel? Was kann ich damit machen?

Die Stempel sind ein tolles und niederschwelliges Gimmick, um fĂŒr die Thematik Geschlechtergerechtigkeit zu sensibilisieren.

Mit den Stempeln kann alles Stempelbare (z.B. Artikel, Zeitschriften, Bilder, Fotos, Flipcharts etc.) abgestempelt werden und dann – je nach Inhalt – das Kreuzchen bei einer der drei möglichen Antworten gesetzt werden. Anschließend können sich alle Beteiligten noch weiter ĂŒber die Materie austauschen.


Geschlechtersensible Sprache

Basierend auf dem Beschluss „Geschlechtervielfalt in Rede, Schrift und Bild“ (2014) haben wir eine Arbeitshilfe zur Nutzung des Gender Gap erstellt (2014). FĂŒr alle, die wissen wollen, woher der Gender Gap kommt, warum wir nun ĂŒberall Sternchen schreiben und fĂŒr all diejenigen, welche konkrete Beispiele zur Sternchen-Schreibweise benötigen, ist die Arbeitshilfe genau das Richtige! Und fĂŒr alle anderen natĂŒrlich auch! Hier zwei weitere BeschlĂŒsse:

Bundeskonferenz 2021:  Weiterentwicklung inklusive geschlechtersensible Sprache

Bundeskonferenz 2018:      Geschlechtergerechte Schreibweise der KjG

Geschlechtervielfalt

Seit 2014 wird auf KjG-Bundesebene an dem Thema Geschlechtervielfalt gearbeitet. Das ist die BeschÀftigung mit allen GeschlechtsidentitÀten, auch und vor allem jenseits der Einordnung in die zwei Geschlechterkategorien mÀnnlich/weiblich.

ErklÀrblatt zur Satzungsanpassung in den Strukturen

Nach der Beschlussfassung der SatzungsĂ€nderung zur Umsetzung der Geschlechtervielfalt in den Strukturen, haben der Sachausschuss Geschlechtergerechtigkeit und -vielfalt sowie der Satzungsausschuss euch ein ErklĂ€rblatt zusammengestellt. Es bietet einen inhaltlichen Einblick als HinfĂŒhrung zum Thema sowie Hilfestellungen bei der Umsetzung der Satzungsanpassungen auf allen Ebenen der KjG. Das ErklĂ€rblatt findet ihr HIER.

Bundeskonferenz 2019: Geschlechtervielfalt in den Strukturen (SatzungsÀnderung)

Bundeskonferenz 2019: Umsetzung von Geschlechtervielfalt in den Strukturen

Leitbild Gender Mainstreaming

Die Erstauflage des Leitbildes Gender Mainstreaming stammt aus dem Jahr 2005. Dieses wurde Ende 2018 gĂ€nzlich neu ĂŒberarbeitet, inhaltlich und sprachlich angepasst sowie das Layout zeitgemĂ€ĂŸer gestaltet. Anfang 2023 wurde diese erneut aktualisiert und ist nun auch in unserer Wissensdatenbank zu finden. Das Leitbild informiert ĂŒber die gleichstellungspolitische Strategie Gender Mainstreaming und zeigt Handlungsmöglichkeiten fĂŒr den Bundesverband auf.

Arbeits- und Methodenmappe Gender und Gender Mainstreaming

Du möchtest eine gute EinfĂŒhrung in das Thema Gender und Gender Mainstreaming? Oder suchst passende Methoden fĂŒr die Gruppenstunde und die Arbeit mit Jugendlichen? Vielleicht brauchst du auch einen Input fĂŒr die Arbeit im Team?

In der Arbeits- und Methodenmappe findest du zu jedem Bereich etwas. Sie enthĂ€lt sowohl Basistexte ĂŒber Gender und Gender Mainstreaming, niederschwellige Methoden zum Thema als auch LeitfĂ€den fĂŒr die Leitungsarbeit. Geschlechtergerechtes Arbeiten auf allen Ebenen der KjG – so geht’s!

Die Mappe ist 2012 wieder aufgelegt worden und nun auch als Printversion erhĂ€ltlich. Sie wird kostenlos versendet. Die Mappe kannst du hier downloaden.

Historie zur Geschlechterdemokratie

Ihr wollt die geschlechterspezifische und geschlechterpolitische Arbeit der KjG bis zu ihrer GrĂŒndung zurĂŒckverfolgen? Um einige Meilensteine in der Geschlechterdemokratie der KjG darzustellen, auf gelungene Projekte hinzuweisen und Entwicklungen zu erkennen, wurde die “KjG-Historie zur Geschlechterdemokratie” erstellt. Sie kann als PDF heruntergeladen werden.

Weitere Stellungnahmen/BeschlĂŒsse

Stellungnahmen/BeschlĂŒsse der KjG im Kontext Geschlechtergerechtigkeit und -vielfalt:

Sexuelle Vielfalt in der KjG (Herbst-Bundesrat 2014)

Geschlechtervielfalt ermöglichen! (FrĂŒhjahrsbundesrat 2013)

Benachteiligung von Jungen im deutschen Bildungssystem (BundesmÀnnerkonferenz 2009)

Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt (Bundesfrauenkonferenz 2009)

„Als KjG sind wir Teil der katholischen Kirche. Wir arbeiten gemeindenah, verkĂŒndigen die frohe Botschaft Jesu Christi durch Wort und Tat und bieten Begleitung im Prozess der Glaubensfindung und -entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Dies bringen wir auf vielfĂ€ltige Art und Weise zum Ausdruck in unserem tĂ€glichen Tun, in unseren BeschlĂŒssen aber auch indem wir dies bewusst in unseren Strukturen verankert haben.“ (aus: Geistliche Leitung in der KjG – Altenberger ErklĂ€rung 3.0)

Geistliche Leitung in der KjG

“Geistliche Leitung in der KjG” ist der Titel des Positionspapiers, das die KjG- Bundeskonferenz 2013 beschlossen hat.

Es legt das GrundverstÀndnis von Geistlicher Leitung in der KjG dar.

Das Positionspapier ist nun als BroschĂŒre gestaltet und steht digital als pdf-Dokument zur VerfĂŒgung.
Gegen Versandkosten kann die Arbeitshilfe auch bestellt werden. 

Altenberger ErklÀrung

Im Jahr 2018 hat sich die Bundeskonferenz darĂŒber vereinbart was es bedeutet Geistliche Leitung in der KjG wahrzunehmen. Zudem wurden die Kriterien fĂŒr die Wahl zur Geistlichen Verbandsleitung neu gefasst, in der Altenberger ErklĂ€rung 3.0. Zum Beschlusstext.

Jugendpastoral

Das Wirken der Jugend in der Kirche sowie die Arbeit kirchlicher haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter mit Jugendlichen und fĂŒr Jugendliche wird als Jugendpastoral bezeichnet und ist ein Teil der kirchlichen Pastoral insgesamt. Der Begriff ist manchmal auch besser bekannt als Jugendseelsorge.

Offener Brief an die Deutsche Bischofskonferenz und ihre Jugendkommission

Die KjG ist der Verband in der Gemeinde und das ist sie gerne. Daher haben wir uns als KjG-Bundeskonferenz 2013 mit einem offenen Brief an die Deutsche Bischofskonferenz und deren Jugendkommission gewendet. Wir wĂŒnschen uns einen offenen Dialog ĂŒber die jugendpastorale Bedeutung verbandlicher Arbeit in den Gemeinden und ĂŒber die Einbindung der verbandlichen Jugendarbeit in die pastoralen Ausbildungen. Und bei all diesen Fragen ist uns der Blick der Kinder und Jugendlichen wichtig. Der “Offene Brief”

demokratisch. amen. – FĂŒr mehr Demokratie in unserer Kirche

“demokratisch. amen.”ist der Titel des Positionspapieres, das die Bundeskonferenz der KjG 2012 beschlossen hat. Darin wird ein umfassender Demokratisierungsprozess fĂŒr unsere Kirche gefordert. Grundlage ist ein Papier, dass der DV Freiburg zu einer Aktion anlĂ€sslich des Papstbesuches 2011 erstellt hat.Positionspaper “demokratisch. amen.”

KjG und Ministrant*innen

Der Bundesausschuss der KjG hat im MĂ€rz 2009 ein Papier zum VerhĂ€ltnis von KjG zu Ministrantinnen und Ministranten verabschiedet. Minis und KjG haben ihr Fundament in der Gemeinde bzw. in den Seelsorgeeinheiten. So sieht der Bundesausschuss in der Kooperation fĂŒr beide Seiten große Chancen.   Der vollstĂ€ndige Beschlusstext

Gemeinsam weltoffen Kirche sein

Der Bundesausschuss der KjG hat sich im Februar 2009 zu den aktuellen Entwicklungen innerhalb der Katholischen Kirche positioniert und ihr Bild von  einer glaubhaften Kirche auf Grundlage des Evangeliums formuliert.  Den kompletten Beschlusstext zum Download findet ihr hier.

WĂŒrzburger Synode mit Geist und Leben fĂŒllen

Der Bundesausschuss der KjG bestĂ€tigt im Mai 2005 zum 30jĂ€hrigen Bestehen der WĂŒrzburger Synode ihre AktualitĂ€t. Den kompletten Beschluss findet ihr hier.

Kirchenpolitik

In unseren Grundlagen und Zielen beschreiben wir: “Mit ihrem Engagement steht die KjG ein fĂŒr eine demokratische, gleichberechtigte und solidarische Gesellschaft und Kirche.”

Mit diesem SelbstverstÀndnis gestalten wir Kirche und auch Kirchenpolitik. Die KjG bringt sich in Diskurse ein und legt einen besonderen Schwerpunkt darauf, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Stimme zu geben.

Folgende unserer Positionen gibt es fĂŒr euch zum Download:

Positionspapier demokratisch.amen. (2012)

Geistliche Leitung – Mit-Gehen Mit-Suchen

Gemeinsam weltoffen Kirche sein

Der Bundesausschuss der KjG hat sich im Februar 2009 zu den aktuellen Entwicklungen innerhalb der Katholischen Kirche positioniert und ihr Bild von einer glaubhaften Kirche auf Grundlage des Evangeliums formuliert. 

Den kompletten Beschlusstext zum Download findet ihr hier.

Frauen in Kirche

Wir solidarisieren uns mit Maria 2.0 und stehen auf dem Standpunkt: Die Zukunft unserer Kirche ist weiblich.

Hier steht der komplette Beschlusstext zu “Solidarisierung mit Maria 2.0.

Hier steht der komplette Beschlusstext zu “Die Zukunft unserer Kirche ist weiblich”.

Kirche und Familie

Wir fordern die “Ehe fĂŒr alle” – unter der BerĂŒcksichtigung der VielfĂ€ltigkeit von LebensentwĂŒrfen.

Den kompletten Beschlusstext zum Download findet ihr hier.

Synodaler Weg

Was ist der Synodale Weg?

Der Synodale Weg wurde von den deutschen Bischöfen auf ihrer Vollversammlung im MĂ€rz 2019 beschlossen. Eine strukturierte Debatte mit dem ZdK und den deutschen Bischöfen sollte angestoßen werden. Einen erheblichen Anstoß, einen solchen Prozess zu starten, gab die 2018 veröffentliche MHG-Studie, die aufzeigte, dass die sexualisierte Gewalt durch Geistliche in der Kirche System hatte und systemisch begĂŒnstigt wurde.
Das Ziel des Synodalen Weges ist, die kirchlichen Strukturen in Deutschland weiterzuentwickeln um als Organisation ihrem Zweck gerecht zu werden: der VerkĂŒndigung des Wortes Gottes.
Dazu wurden insgesamt vier Foren einberufen, die sich mit folgenden Themen auseinandergesetzt haben und Fragen identifiziert haben:

  • Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag
  • Priesterliche Existenz heute
  • Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche
  • Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in SexualitĂ€t und Partnerschaft

Die Foren werden paritÀtisch von je einem Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und des ZdK geleitet.

Was könnt ihr tun?

Informiert euch zum aktuellen Stand des Synodalen Weges, bringt eure Meinung in GesprÀchen und anderen Formaten ein und schaut euch die Handreichungen des BDKJ an:

Gott+: KjG-Entscheidung zu vielfÀltigen Gottes+bildern

Nach der Buko 2022 (30.03. – 03.04.) konnten wir feststellen: Die KjG hat sich auf die Suche nach Gottes+bezeichnungen gemacht, die mehr umfassen, als die mĂ€nnlich weiße Vorstellung von Gott+. KĂŒnftig drĂŒckt der Verband seine Vorstellung vielfĂ€ltiger Gottes+bilder als KjG mit einem + aus. So transportiert die KjG die VielfĂ€ltigkeit Gottes+ in ihrem Wortbild, in Schriften und Aktionen des Verbandes.  Wie wir von Gott+ sprechen, prĂ€gt auch unser Menschenbild. Die Vorstellung von Gott+ als altem, weißem Mann mit Bart greift theologisch zu kurz und erschwert vielen jungen Menschen den Zugang zu Gott+.

Die Verbindlichkeit der Nutzung von Gott+ gilt zwar nicht fĂŒr die einzelnen DiözesanverbĂ€nde, diese
greifen das Thema jedoch im Rahmen ihrer je eigenen Möglichkeiten auf, befassen
sich in individuell passenden Formen und Formaten damit und ĂŒberprĂŒfen auch ihre
Glaubenskommunikation in dieser Hinsicht.

Die Debatte dazu war auf Bundesebene auf dem Herbstbundesrat 2021 eröffnet worden. Hier gibt es weitere Informationen.

Hier findet ihr unsere Methodensammlung zu Gottesbilder+, hier gibt es noch die Bildkarten, die Eigenschaftssymbole und das Koordinatensystem.

Glaube und SpiritualitÀt

Ihr plant gerade einen tollen Gottes+dienst oder Impuls? Wir haben ein Formblatt fĂŒr euch, was bei der Erstellung helfen kann. Im bearbeitbaren Dokument könnt ihr direkt eure Planungen eintragen, die Übersicht mit den Fragen kann euch bei der Vorbereitung helfen. Wenn ihr fertig geplant habt, ladet euren Gottes+dienst gerne in unsere Wissensdatenbank hoch, sodass KjGler*innen in ganz Deutschland davon profitieren können.

Segensfeiern fĂŒr alle

Wir fordern die „Ehe fĂŒr alle“ – unter der BerĂŒcksichtigung der VielfĂ€ltigkeit von LebensentwĂŒrfen. Die KjG DiözesanverbĂ€nde aus NRW haben dazu eine Arbeitshilfe erstellt.