KjGler*innen fordern sich selbst heraus

Die KjG #Fairhandeln Challenge zeigt Aktionen von allen Ebenen der KjG auf Instagram und regt so andere zum Nachdenken und Mitmachen an. Hier findest du alle Infos zur Challenge #Fairhandeln. Wir erklären dir, wie die Challenge funktioniert und wie du mit deiner Ortsgruppe einsteigen kannst. Und: Du erfährst, welcher Gewinn für deine Pfarreigruppe zusätzlich zu mehr fairem Handeln drin ist. Außerdem findets du hier Beschlüsse, Handreichungen usw. zum Nestlé Boykott sowie kritischem Konsum. Auf geht’s!

Darum geht’s bei #Fairhandeln

Seit Jahrzehnten macht sich die KjG stark für fairen Handel und kritischen Konsum. Dazu gehört auch der Boykott bestimmter Großkonzerne die Menschenrechte missachten und unsere Umwelt nachhaltig zerstören wie Nestlé oder Coca-Cola. Zu diesen Themen stehen wir mit Nachdruck, gemeinsam, als Verband, DVs, Ortsgruppen und einzelne KjGler*innen. Die #Fairhandeln Challenge ist eine kreative Möglichkeit, das zu zeigen.
Einfach weiter wie bisher? Ohne Uns! Wir verlangen faires Handeln von Großkonzernen und Verantwortlichen in den Lieferketten! Mit kritischem Konsum tragen wir zu den gewünschten Veränderungen bei! Wir werden selbst aktiv, wir denken um, handeln anders und dokumentieren wie das geht auf Instagram mit der #Fairhandeln Challenge.

Lasst uns kreativ werden für eine fairere Welt. Wir sind gespannt, welche Ideen wir so zusammenbekommen!

Und so funktioniert’s – #Fairhandeln in 3 Schritten:

  1. Gemeinsam mit eurer KjG-Gruppe planst du eine Aktion zu kritischem Konsum und/oder Nestlé Adé
  2. Während der Aktion macht ihr mind. 3 Fotos oder ein kurzes Video
  3. Aktion auf Instagram posten unter Beachtung folgender Regeln:
    1. Postet die Fotos oder das Video mit einem kurzen Erklärtext zur Aktion. Denkt daran dien Post zudem mit dem #Fairhandeln und @kjg_bundesebene zu versehen.
    2. Weitere # wie #kritischerkonsum #nestléadé #zukunftszeit sind natürlich erwünscht.
    3. Nominierung: In eurem Post nominiert ihr mindestens eine weitere KjG-Gruppe und ladet sie zum mitmachen ein.

Gut zu wissen und zu beachten:

Anregungen für eure Aktionen findet ihr weiter unten auf der Seite. Zudem lohnt es sich unseren Social Media Kanälen zu folgen. Dort findet ihr in den nächsten Wochen immer wieder Anregungen.

Liken und Teilen: Die Aktionen mit den meisten Likes kommen in die Endrunde, daher teilt Euren Beitrag mit so vielen Leuten wie möglich. Stichtag/Zähltag für die Likes ist der 7. Oktober 2021.

Mit einer Aktion mitmachen könnt ihr vom 8. Juli bis 30. September 2021. Die Gewinner*innen der Challenge werden auf dem Bundesrat im Oktober ausgewählt und bekannt gegeben.

Eure Aktion könnt ihr zudem unter www.zukunftszeit.de registrieren. Hier sammeln wir gemeinsam mit dem BDKJ Aktionen und Stunden für eine bessere und buntere Zukunft.

Liegt eure Aktion zwischen dem 10. – 24. September 2021 meldet sie zudem gerne unter www.faire-woche.de an.

Faire Gewinne im Spiel

Die Plätze 1.-3. Erhalten Gutschein im Wert von 200€, 150€ und 100€ für einen fairen Einkauf bei GEPA.

Infos für Fairhandler*innen und kritische Konsumer*innen

Es ist nicht immer leicht erkennbar, ob Produkte von Nestlé stammen!

Hilfestellungen und weitere Informationen zu kritischem Konsum

Boykott von großen Lebensmittelkonzernen

Kritischer Konsum in Gruppenstunden und auf Freizeiten – Arbeitshilfen

Links zu mehr Infos und Material

Apps die euch im Thema weiterbringen

26.04.1986 – der Reaktorunfall von Tschernobyl brachtet Verwüstung und Verseuchung. Die Ausmaße dauern bis heute an. Wir fordern als KjG: Schluss mit Atomkraft! Wir wollen Klimaschutz durch eine regenerative Energieversorgung ganz ohne Atomenergie!

Die KjG setzt sich seit den 1980ern für eine energetische Wende ein. Atomkraftwerke bringen den Tod – auch heute! Die Energiewende muss – wie bereits 2010 beschlossen – jetzt drastisch umgesetzt werden. Wir, die KjG, fordern die Bundesregierung auf, die Abkehr von der Atomenergie endlich konsequent zu vollziehen. Es geht um die Bewahrung unserer Welt, deren Teil wir als Bewohner*innen Europas sind. Umweltschutz durch Atomstrom ist ein modernes Märchen! Atomstromgewinnung ist weder sicher noch CO2-neutral und fordert durch anfallenden verstrahlten Müll ebenfalls einen hohen Tribut. Endlagerung ist keine Lösung. Über Generationen hinweg wird strahlender Atommüll eine Bedrohung für die Menschheit bleiben.

Der Weg zur Klimaneutralität führt nicht über Atomreaktoren. Wir als Jugendverband lehnen es ab, der Jugend von morgen, weiterhin strahlenden Atommüll aufzubinden. Unsere Umwelt und auch wir, die Bevölkerung, müssen aktiv geschützt werden; jetzt wie auch in der Zukunft. Die KjG fordert daher ein konsequentes „Nein!“ zur Atomenergie. Wir verlangen die konsequente Förderung erneuerbarer Energien für eine zukunftsweisende Klimapolitik in der EU. Die EU darf Risikoreaktoren wie Tihange und Doel nicht stillschweigend dulden, sie muss auf deren sofortige Abschaltung hinwirken. Wir verurteilen aktuelle Tendenzen, die in europäischen Ländern und Mitgliedsstaaten Atomkraft wieder erstarken lassen. Uns ist bewusst: Atomare Strahlung stoppt nicht vor Landesgrenzen. Ein effektiver Gesundheitsschutz braucht die weltweite Abkehr von Atomstrom. Auch zum gemeinsamen Erreichen der Klimaziele muss international die Energiegewinnung neu gedacht werden – ohne Atomstrom.

Eine Katastrophe wie sie sich vor 35 Jahren in Tschernobyl und vor 10 Jahren in Fukushima ereignet hat, darf sich niemals wiederholen. Deshalb fordern wir: Nachhaltigen Klimaschutz ganz ohne Atomenergie!

Siehe dazu auch: