Die KjG setzt sich in vielfältiger Weise für die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und auf der ganzen Welt ein. Einerseits, in dem sie in bundesverbandlichen Beschlüssen Stellung bezieht, andererseits, in dem sie in den Diözesanverbänden und aber auch in der KjG-Arbeit vor Ort Projekte und pädagogische Aktionen zum Thema Kinderrechte organisiert und anbietet.

Kinderrechte ins Grundgesetz

Kinderrechte ins Grundgesetz! – Stellungnahme des KjG-Bundesrates zur Verankerung der Kinderrechte ins Deutschen Grundgesetz vom 24. März 2012.

Wenn ihr wissen wollt, wofür die KjG steht, welche Themen ihr wichtig sind und was die spezifische KjG- Haltung zu Nachhaltigkeit, Geschlechterdemokratie oder Menschenrechten ist, dann schaut mal in das Kinder- und Jugendpolitische Grundlagenpapier der KjG oder kurz KIJUPOPA!

Die sieben Oberthemen sind:

  1. Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Demokratie
  2. Kinder- und Menschenrechte
  3. Geschlechterdemokratie und sexuelle Vielfalt
  4. Inklusion, Internationalität, Interkulturalität, Religiosität
  5. Lernen und Bildung
  6. Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  7. Sozialer und Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Die KjG hat sich bereits zu vielen kinder- und gesellschaftspolitischen Fragen positioniert. Einige ausgewählte Themengruppen und die dazugehörigen Beschlüsse findet ihr nachfolgend.

Kinder- und Jugendrechte

Stell‘ dir vor es gäbe Frieden. Weltweit. – Stellungnahme der Bundeskonferenz 2015

Beschluss “Stell‘ dir vor es gäbe Frieden. Weltweit” in kindergerechter Sprache

Kinder und Jugendliche wollen Frieden – Stellungnahme der Bundesleitung im Oktober 2014

Kinder- und jugendpolitisches Grundlagenpapier – Beschluss des KjG-Bundesrates vom 26.Oktober 2013

Neu-gelayoutetes Material zum Beschluss (Karten, Poster etc.) gibt es hier.

Kinderrechte ins Grundgesetz! – Stellungnahme des KjG-Bundesrates zur Verankerung der Kinderrechte ins Deutsche Grundgesetz vom 24. März 2012

Beschluss “Kinderrechte ins Grundgesetz” in einfacher, kinder- und jugendgerechter Sprache.

Pressemitteilung und weiterführende Links zur Forderung der KjG nach Kinderrechten ins Grundgesetz vom 26. März 2012 

Kinderarmut: Stellungnahme der Bundeskonferenz zur Situation armer Kinder in Deutschland vom 22. Mai 2005

Wahlrecht von Geburt an – mittendrin statt außen vor – Stellungnahme des Bundesausschusses zum Wahlrecht von Geburt an vom 6. Februar 2004

Beschluss “Wahlrecht von Geburt an” in einfacher, kinder- und jugendgerechter Sprache.

Freiheitsrechte und Datenschutz

Jugendmedienschutzstaatsvertrag stoppen! – Stellungnahme des BA vom 22. März 2010 sowie eine Pressemitteilung vom 6. April 2010 und eine vom 6. Dezember 2010 zum Thema.
Gegen Internetzensur – Offener Brief der Bundesleitung an die Abgeordneten der Regierungsfraktion vom 17. Juni 2009
Demokratie braucht Freiräume – Stellungnahme des BA zur Intensivierung staatlicher Überwachung vom 6. Oktober 2007

Rechtsextremismus

Stark machen gegen Rechts – Stellungnahme des BA zum Rechtsextremismus vom 14. April 2007

Der KjG-Bundesverband vertritt bundesweit die Interessen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in der KjG Mitglied sind. Er bezieht Stellung zu vielen kinder- und gesellschaftspolitischen Fragen, z.B. die Forderung nach Kinderrechten im Grundgesetz oder das Wahlrecht von Geburt an.

Kinder beteiligen

Beteiligung und Kindermitbestimmung ist Teil unserer täglichen Arbeit und ein zentrales politisches Anliegen der KjG. Wir engagieren uns für die politische Teilhabe junger Menschen in Politik, Kirche und Gesellschaft.

Positionen der KjG

Die KjG hat sich bereits zu vielen kinder- und gesellschaftspolitischen Fragen positioniert. Einige ausgewählte Themengruppen und die dazugehörigen Beschlüsse findet ihr nachfolgend.

KIJUPOPA

Wenn ihr wissen wollt, wofür die KjG steht, welche Themen ihr wichtig sind und was die spezifische KjG- Haltung zu Nachhaltigkeit, Geschlechterdemokratie oder Menschenrechten ist, dann schaut mal in das KIJUPOPA!

Das Kindermitbestimmungsheft

Mit LautStark! zeigen wir, wie Kindermitbestimmung auch in größeren Zusammenhängen funktioniert und wie Kinder und Politik direkt miteinander ins Gespräch kommen.

Mitmischen und verändern

POLITIX – mitmischen und verändern war das jugendpolitische Projekt des KjG-Bundesverbandes zur Bundestagswahl 2013

Kinder- und Jugendrechte

Der KjG Bundesverband vertritt bundesweit die Interessen der 80.000 Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in der KjG Mitglied sind.

Jugend beteiligen jetzt!

U18-Wahlen werden seit 1996 immer neun Tage vor einem offiziellen Wahltermin abgehalten. Zur Bundestagswahl, Europawahl, Landtagswahlen etc. rücken politische Zukunftsdiskussionen ins Zentrum des öffentlichen Interesses.

Nach den Erfolgen in den letzten Jahren, wird es in diesem Jahr auch wieder die U18 Wahlen geben! In den letzten Jahren wurden bei den U18 Wahlen jeweils in 1.500 gemeldeten Wahllokalen jeweils knapp 200.000 Stimmen abgegeben. An diesen Zahlen soll sich wieder orientierten werden – und wir als KjG wollen dies natürlich unterstützen!

Gerade Kinder und Jugendliche sind von den aktuellen politischen Tagesereignissen verunsichert oder verwirrt. Politische Bildung soll aber keine negative Wirkung auf Kinder und Jugendliche haben. Ganz im Gegenteil!

Vielmehr soll sie helfen aufzuklären und die Jüngsten unserer Gesellschaft beim Sprung zur Selbstbestimmung und Mündigkeit unterstützen. Dabei sollen sie es schaffen sich in der Zeit vor der U18 Wahl eine eigene Meinung zu bilden oder ihre individuellen Zukunftsvisionen und eigenen Fragen zu entdecken. Genau dadurch sollen die Kinder und Jugendlichen ihre eigene Wahl organisieren und durchführen!

Mit der Anmeldung eines Wahllokals beginnen Kinder und Jugendliche die Vorbereitungen auf ihre eigene Wahl. Ihre selbstbestimmte Meinungsbildung, die Auseinandersetzung mit dem politischen System und Beantwortung ihrer Fragen sind Herzstück des Projekts U18. Eigene Themen und Prioritäten werden erkannt und untereinander diskutiert. Parteiprogramme werden hinterfragt und verglichen, sodass eine Wahlentscheidung getroffen werden kann.

Vorteil der Aktion liegt darin, dass die Kinder und Jugendlichen durch eine freie Gestaltung der Organisation sich selbstständig und individuell mit dem Thema Wahlen beschäftigen. Ganz von allein setzen sich die Kinder und Jugendlichen mit politischen Inhalten auseinander.

Genau aus diesem Grund ist die Gestaltung des Projekts U18 auch so offen und transparent. Keine*r muss mitmachen, jede*r ist aber dazu eingeladen mitzumachen. Die gesamte Aktion ist kostenfrei und eignet sich besonders gut für selbst organisierte, kreative, laute Kinder- und Jugendaktionen.

Am U18-Wahltag sind die Wahllokale bis 18 Uhr geöffnet. Die Ergebnisse werden in eine Software eingegeben und gesammelt veröffentlicht.

Die Gesamtorganisation und Trägerschaft der U18-Initiative wird vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, den Landesjugendringen, vielen Jugendverbänden und dem Berliner U18-Netzwerk übernommen. Gefördert wird U18 zur Europawahl 2019 auf Bundesebene durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Bundeszentrale für Politische Bildung.

Mehr Infos unter www.u18.org/willkommen