50 Jahre KjG – haben wir gefeiert – digital per Zoom. Hier ein paar Bilder von der Jubiläumsshow picke packe voll mit Gästen, Filmen, Quiz und Action. Uuuund unserem Moderationsteam Isi + Felix. Hier schon mal ein paar Bilder. Bald gibt es dann hier mehr

Bevor die Show beginnt wuseln hinter den Kulissen KjGler*innen hin und her, dann ist es soweit:

Unser erster Gast ist Alfred Klever. Er hat 1967 den Seelenbohrer entworfen, da hieß der aber noch „Das Symbol für Münster“ – denn 1968 war das erste Treffen von KFG und KJG in Münster, dafür wurde ein gemeinsames Symbol durch einen Wettbewerb gesucht – Alfred Klever hat es gefunden 😉 Und er zeichnet uns zum Jubiläum währen der Sendung einfach mal so einen Seelenbohrer zum Glückwunsch – Mega!

Der nächste Gast zu den 1980ern wird digital zu geschaltet: Arno Stuppy, er war als Referent für das Projekt „Arche Noah – Umweltaktion von Kindern“ (1986-1988) zuständig. Mit der ging es natürlich raus „Uns war klar, dass es nichts nutzt, sich in Pfarrheimen zu verschanzen“, sagt er. Da stellt sich die Frage: Was genau war denn die Arche Noah?

Arno Stuppy schaltet sich aus Süddeutschland dazu

Die Antwort sieht so aus:

In der Gästelounge warten schon die nächsten Interviewpartner*innen, Anette Rausch und Georg Meurer, sie bringen die 1990er ins Studio …

Mit ihnen geht es in die Themen Geschlechtergerechtigkeit, Frauen- und Männerarbeit

Die beiden bekommen von von Felix und Isi eine Schüssel mit Satzanfängen auf Papier und ergänzen die dann und dann gibt es auch noch einen Einspieler zum roten Song-Buch, über den sich alle amüsieren.

Amüsierter Rückblick

Weiter geht die Reise durch die KjG-Zeiten mit Lippenlesen Isi performt – und fragt: „Was singe ich grade?“ Zack! Kommt blitzschnell die Antwort über den Chat: zu diesem Song: HeiHei! HohHoh! U UTopia ! Der Song schwappt uns ins Jahr 2008.

Zu dem Song gehört neben Utopia-Maskottchen, Utopia-Feeling auch Martin Diem, der trägt sogar unseren Gäste-Partyhut-an seinem Strohhut.

Martin Diem erinnert sich: „Ich hatte das Gefühl, dass es in Deutschland allen eigentlich recht gut ging. Es fühlte sich ein bisschen so an, als passierte nichts. Es geht nichts nach vorne, es wird nichts gemacht für die Jugend – es geht nur um das Bewahren. Das hat auch ein bisschen die Stimmung pro Utopia ausgemacht, da war schon zu spüren, dass es irgendwie einen Aufbruch braucht, eine Bewegung und wir aktiv werden wollen, vor allem in den Themen, für die die KjG schon lange steht: faire Welt, faire Bezahlung, weniger Krieg, Geschlechtergerechtigkeit.“ Er freut sich, dass die KjG so präsent ist: „Es ist immer Aufgabe der Jugend, Sachen nicht hinzunehmen, sie zu hinterfragen und auch weiterzuschauen.“

Die Gäste Wechseln, der Mut zum Party-Hut bleibt :-). Da freut sich das Gastegeber*innen-Herz. Als nächstes geht es um ein Sternchen – den Gender*Gap, das leitet uns in die 2010er. Lena Bloemacher bringt es mit.

Lenas eigenen Anfänge mit der Geschlechtergerechten Sprache hat sie noch sehr präsent: „Ich erinnere mich sehr genau daran, als zum ersten Mal jemand vor mir einen Gendergap gesprochen hat, und ich habe es überhaupt nicht verstanden.“

„Ich habe dann gedacht: ‚Warum macht der jetzt immer eine Pause?‘ Dann habe ich den Kollegen in einem Seminar darauf angesprochen. Er hat gesagt, er hat das aus der Uni und hat mir das dann erklärt. Und ich habe gesagt: ‚Ja, verrückt. Ich habe das irgendwie so unangenehm als Frau empfunden.‘ Ich habe halt gedacht, der sagte immer Teilnehmer…Innen und macht so eine affektierte Pause dazwischen, um uns zu sagen, wie doof er das findet, dass er „Innen“ sagen muss. Ich hatte diesen Gap zuerst überhaupt nicht als das verstanden, was er ist. Dann hab‘ ich es verstanden und gedacht: ‚Ach, wie cool, das ist etwas, was wir machen müssen!’“

Jetzt ist der Gender*Gap für die Vielfalt ganz gut auf dem Vormarsch – ist Lenas Erfahrung: „Zumindest innerhalb unserer Jugendverbände. Außerhalb erlebe ich keine riesige Akzeptanz. Ich bin privat noch in einem anderen Verein tätig, und da habe ich so das Gefühl, die lassen mich mit meinem Spleen so sein. Aber, wenn ich da gegendert spreche, dann bewerten die anderen das eher so: ‚Ja, die Lena macht das, und das ist auch ok, dass irgendwer das macht. Aber ich selber werd‘ es nie machen.'“

Auf geht’s an den Rand der 2010er und hinüber in die 2020er mit Rebekka und Yu aus der aktuellen Bundesleitung. Mit ihnen kommen die Themen Nestlé Boykott, Aktion gegen Umgang der Bischofskonferenz mit der MHG-Studie und Solidarisierung mit People of Colour vor die Kamera. Und die Zukunft? „Die muss in der KjG und generell inklusiver werden! Die Vision ist eine gleichberechtigte Teilhabe an Gesellschaft für alle Menschen. Egal wie alt sie sind, ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Egal welches Geschlecht oder sexuelle Orientierung sie haben. Egal woher sie kommen. Denn: Alle Menschen kommt die gleiche Würde zu und das Recht auf Teilhabe.“

…. ach ja und Moderator Felix hat die Stange Biskin als Gastgeschenk zum Fressen gern ;-)))

DANKE ALLEN KJGLER*INNEN UND GÄSTEN FÜR DIESE TOLLE SHOW !!! 🙂

Der Wettbewerb zur Mitgliedergewinnung der KjG

Du findest hier alle Infos zum aktuellen Wettbewerb für mehr Mitglieder in der KjG-Kinderstufe. Wir erklären dir die Grundlagen, wie der Wettbewerb funktioniert und wie du mit deiner KjG mitmachen kannst. Du findest auch Informationen darüber, was deine KjG und Du für euren Einsatz zur Mitgliedergewinnung bekommen können.

Worum geht es bei Menschenskinder?

Als Kinder- und Jugendverband spielen bei uns bereits die Kleinsten eine ganz große Rolle. Um das zu zeigen, hat die Bundeskonferenz 2020 beschlossen, dass wir uns alle gemeinsam für mehr Mitglieder in der Kinderstufe einsetzen wollen. Bis zur Bundeskonferenz 2023 wollen wir 700 Mitglieder mehr haben als 2020.

Wir starten mit dir und deiner Ortsgruppe ab sofort in das erste Wettbewerbs-Jahr. Ab sofort bis März 2022 rufen wir alle Ortsgruppen regelmäßig auf, ihre Kinderstufenzahlen zu melden. Folge uns auf Facebook und Instagram, dort werden wir regelmäßig einen Überblick über Zwischenstände geben. Auf der Bundeskonferenz im März/April 2022 werden die Gewinner*innen bekannt gegeben. Einsteigen können deine KjG und du zu jedem Zeitpunkt im Jahr.

Was haben Ortsgruppen von dem Wettbewerb?

Als erstes natürlich viele tolle neue Kids, die Spaß und schöne Erlebnisse mit deiner Ortsgruppe haben werden. Wir schauen uns die Liste aller neu gemeldeten Mitglieder am Ende des Wettbewerbsjahres an und rechnen aus, welche Ortsgruppe die meisten neuen Mitglieder in der Kinderstufe gewonnen hat. Wenn deine KjG unter den fünf zuwachsstärksten Gruppen ist, winken euch ein wunderbares Willkommensparty-Paket und 10 Eintrittskarten für einen Kletterwald in eurer Nähe.

Wie kann meine Ortsgruppe beim Wettbewerb mitmachen?

Das funktioniert ganz einfach. Du oder eine andere Person aus deiner KjG-Ortsgruppe kann hier unter diesem Formular den Stand an Mitgliedern in der Kinderstufe zum 20.03.2021 eintragen. Speichere dir den Formularlink nach Absenden der Antwort in deinem Browser ab und beachte bitte auch die Hinweise im Formular selbst. Durch die Diözesanverbände und über unsere Facebook- und Instagramseite werden deine Ortsgruppe und du noch drei weitere Male bis März 2022 aufgerufen, eure aktuellen Mitgliederzahlen einzutragen.

Wie sollen wir das mit der Mitgliedergewinnung anstellen?

Wir stellen dir hier nach Ostern ein paar hilfreiche Materialien zur Verfügung.

Häufige Fragen

Was heißt Kinderstufe?

Zur Kinderstufe zählen alle Mitglieder in der KjG, die jünger als 14 Jahre alt sind. Nach unten hin gibt es keine Grenze. Mitglied in der KjG kann jede*r werden, der*die die Grundlagen und Ziele der KjG bejaht. Wir zählen als Mitglieder Menschen, die ihren Beitritt in die KjG erklärt haben – also ein Beitrittsformular ausgefüllt und abgegeben haben. Ob die Kinder Schnupper- oder Dauermitglieder sind, spielt erst einmal keine Rolle.

Welche Zahlen muss ich im Formular eintragen?

Wenn du zum ersten Mal Zahlen in das Formular einträgst, dann nenne bitte alle gemeldeten Mitglieder in der Kinderstufe, die ihr bis zum 20.03.2021 als Mitglieder hattet. Danach trage bitte zu jedem Stichtag die aktuell gemeldeten Mitglieder in der Kinderstufe ein.

Beispiel: Die KjG St. Nimmerlein hatte am 20.03.2021 insgesamt 23 gemeldete Mitglieder. Deshalb trägt die KjG in dem Fragefeld mit Stichtag 20.03. die Zahl 23 ein. Bei der ersten Zwischenmeldung ist ein Kind bereits 14 geworden, 5 neue Mitglieder unter 14 sind aber dazugekommen. Deshalb trägt die KjG St. Nimmerlein 27 am 1. Stichtag (9.06.2021) ein. Das ergibt sich aus der Rechnung: 23 bisher gemeldete Mitglieder – 1 Mitglied, das nicht mehr in der Kinderstufe ist + 5 neu gewonnene Mitglieder in der Kinderstufe = 27 aktuell gemeldete Mitglieder in der Kinderstufe.

Welche Rolle spielen die Diözesanverbände?

Wenn du Diözesanleitung bist, dann hoffen wir darauf, dass du und deine Kolleg*innen die Ortsgruppen in eurem Diözesanverband tatkräftig unterstützen. Zum Beispiel, indem ihr die Infos von Bundesebene weitergebt, wann die nächste Runde Zahlen melden ansteht oder indem ihr Ideen zur Mitgliedergewinnung teilt, Fragen zu „wie Mitglied werden“ beantworten könnt und so weiter.

Und was haben die Diözesanverbände davon?

Wir wetten gegen die Diözesanverbände. Erreicht der Diözesanverband einen eigens zugeteilten Prozentsatz an neuen Mitgliedern in der Kinderstufe, dann schaffen deine Kolleg*innen und es, den ausgelosten Wetteinsatz nicht einlösen zu müssen. Ist dein Diözesanverband in eurer Region der mit dem größten Zuwachs an Neumitgliedern in der Kinderstufe, dann lösen unsere Wettpat*innen ihren Wetteinsatz mit euch ein.

Stellungnahme der KjG-Bundesleitung zur verweigerten Segnung homosexueller Paare:

Die Glaubenskongregation des Vatikans hat sich erneut geäußert und der Segnung homosexueller Paare eine Absage erteilt. Dabei bezieht sich die Glaubenskongregation auf Argumente wie Gott könne Sünde nicht segnen, es könne keinen Segen geben für Verbindungen, die ein außereheliches Sexualleben mit sich brächten und es dürfe auf keinen Fall das Risiko entstehen, dass die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare mit dem Sakrament der Ehe verwechselt würde.

Als KjG-Bundesleitung kritisieren wir die Äußerungen der Glaubenskongregation und weisen sie entschieden zurück. Da die sexuelle Orientierung eine von Einzelpersonen tief empfundene und unveränderbare Lebens- und Schöpfungswirklichkeit [1] ist, können die aus ihr resultierenden Wünsche bspw. nach Segnung der Beziehung nicht allein über Moralfragen, das Rezipieren von Lehrmeinung ohne erneuten theologischen Diskurs oder das grundlose Absprechen ihres Wertes geklärt werden.

Wir verurteilen, dass die Glaubenskongregation (und damit der Vatikan) noch immer nicht verstanden haben, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen genauso tragende, verantwortungsvolle und bewusst eingegangene Beziehungen sind wie die zwischen Mann und Frau.

Wir widersprechen dem Argument, gleichgeschlechtliche Beziehungen seien Sünde, vehement. Die aufrichtige, gleichberechtigte Liebe zweier Menschen zueinander kann für uns keine Sünde sein – egal ob in gleich- oder gemischtgeschlechtlichen Beziehungen. Wir sind der festen Überzeugung, dass Gottes geschenkte Liebe weiterzugeben nicht sündhaft sein kann.

Die Glaubenskongregation betont, eine Ungleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Paare würde keinesfalls die Diskriminierung homosexueller Menschen bedeuten. Wir meinen: Das tut sie sehr wohl! In der Absage von Segnungen für homosexuelle Paare zeigt sich, dass die Institution Kirche nicht willens ist, sich mit ihrer eigenen Jahrhunderte alten Tradition von Diskriminierung, Homophobie und Ausgrenzung von Homosexualität auseinanderzusetzen. Eine solche Haltung ist vor dem Hintergrund des ursprünglichen kulturellen Kontextes, der naturwissenschaftlichen Forschung sowie den daraus resultierenden heutigen theologischen Argumentationen nicht haltbar.

Wir kritisieren eine Ungleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Paare unter Bezugnahme auf naturrechtliche Argumentationen. Für die mit dem Naturrecht verbundenen Schwierigkeiten innerhalb der Ehe, bedient sich Kirche flexiblerer Deutungsmöglichkeiten als es im Kontext gleichgeschlechtlicher Paare auch nur ansatzweise denkbar erscheint. Diese Ungleichbehandlung stellt für uns eine bewusste Diskriminierung dar.

Wir wissen um die Heiligkeit der Ehe und wir unterstützen, dass die Ehe eine sinnhafte Institution darstellt. Wir widersprechen der Auffassung, dass andere Beziehungsformen grundsätzlich weniger wertvoll sind. Solchen bewusst und gleichberechtigt eingegangenen Beziehungen einen gewünschten Segen zu verweigern, ist für uns nicht nachvollziehbar. Die aktuelle Segenspraxis der katholischen Kirche liefert für uns keine Argumentation für den Ausschluss gleichgeschlechtlicher Paare. Mündigen Christ*innen die Fähigkeit abzusprechen, eine Unterscheidung der Segnung von der Ehe nicht leisten zu können, halten wir für absolut ungerechtfertigt.

Die Veröffentlichung stellt homosexuelle Menschen ausschließlich als hilfebedürftige Menschen dar, denen Orientierung und Unterstützung in der Kirche anzubieten sei. Unserer Überzeugung nach, sind alle Menschen mit der gleichen Würde ausgestattet und dementsprechend als gleichberechtigte Mitglieder der Kirche anzuerkennen. Dies umschließt auch eine individuelle Segnung, denn dieser Schutz Gottes gilt grundsätzlich für alle Menschen, die um ihn bitten.

Aus unserem tiefen Glauben heraus, dürfen wir auf den Zuspruch vertrauen, dass alle Menschen mit gleicher Würde und gleichen Rechten ausgestattet sind. Diesen Zuspruch müssen in der Kirche alle Menschen gleichermaßen erfahren.

Uns erschließt sich nicht, dass die Konfrontation mit homosexuellen Paaren, die sich den Segen Gottes für ihre innige Beziehung zueinander wünschen, offensichtlich Ängste schürt. Wir plädieren dafür, auch in gleichgeschlechtlichen Beziehungen die Liebe zueinander und die Liebe Gottes zu erkennen.

Wir fordern die Bischöfe, die Mitglieder des synodalen Forums „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“ und die Mitglieder des Synodalen Weges dazu auf, entschieden gegen eine rein naturrechtliche Bewertung von Liebesbeziehungen zwischen Menschen einzustehen und sich zu aktuellen wissenschaftlichen wie theologischen Erkenntnissen zu bekennen und mit aller Kraft in der Weltkirche zu diskutieren. Wir fordern die gleichberechtigte Anerkennung gleichgeschlechtlicher Beziehungen und die Anpassung der Sexualmoral.

Wir treten für eine Kirche ein, in der Diskriminierung beseitigt und Akzeptanz gelebt wird.[2]

[1] Vgl. Stellungnahme zum Umgang mit vielfältigen Lebensentwürfen und Familienmodellen durch die katholische Kirche (2017): https://kjg.de/wp-content/uploads/2021/02/03_Stellungnahme_zum_Umgang_mit_vielfaeltigen_Lebensentwuerfen.pdf

[2] Vgl. Beschluss Sexuelle Vielfalt in der KjG (2014): https://kjg.de/wp-content/uploads/2021/02/2014-10-24-beschluss-vielfalt.pdf

Als KjGler*innen verschreiben wir uns der Verwirklichung gleicher und gerechter Lebensbedingungen für alle Menschen. Die KjG macht sich seit Jahren für eine lebendige, demokratisierte, vielfältige Kirche stark. Wir solidarisieren uns nachdrücklich mit Maria 2.0.. Wir verlangen gemeinsam: Veränderungen in der katholischen Kirche- jetzt! Die nun zu 7 Thesen verdichteten Forderungen von Maria 2.0. sind bereits seit Jahren Grundlage für Beschlüssen und Positionierungen der KjG.

Hier einige Beschlüsse und Stellungnahmen, die unsere Position verdeutlichen, in Zuordnung zu den von Maria 2.0. aufgegriffenen Thesen:

1. #gerecht – gleiche Würde – gleiche Rechte
In unserer Kirche haben alle Menschen Zugang zu allen Ämtern.

> 2019 – Bundesrat: Beschluss zu Vorstellungen und Forderungen der KjG für mehr Frauen in der katholischen Kirche „Die Zukunft unserer Kirche ist weiblicher“
> 2009 – Bundesausschuss: Beschluss zur Umsetzung einer gemeinsamen, weltoffenen und zukunftsfähigen Kirche
> 2013 – Bundeskonferenz: Grundverständnis von geistlicher Leitung in der KjG

2. #partizipativ – gemeinsame Verantwortung In unserer Kirche haben alle teil am Sendungsauftrag; Macht wird geteilt.
> 2012 – Bundeskonferenz: KjG setzt sich für mehr Demokratie in der Kirche ein mit „demokratisch.amen“
> 2018 – Bundeskonferenz: Beschluss zum Amt der geistlichen Leitung in der KjG

3. #glaubwürdig – respektvoller Umgang und Transparenz In unserer Kirche werden Taten sexualisierter Gewalt umfassend aufgeklärt und Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen. Ursachen werden konsequent bekämpft.
> 2019 – Bundeskonferenz: Beschluss zur Aktion auf der Deutschen Bischofskonferenz 2019, um die Empfehlungen der MHG Studie zu Strukturveränderungen in der katholischen Kirche zu unterstützen
> 2020 – Bundeskonferenz: Beschluss zum Thema „KjG – gestaltet Kirche!“ zur Verdeutlichung des kirchenpolitischen Selbstverständnisses der KjG
> 2019 -KjG Präventionsleitlinien

4. # bunt – leben in gelingenden Beziehungen Unsere Kirche zeigt eine wertschätzdende Haltung und Anerkennung gegenüber selbstbestimmter achtsamer Sexualität und Partnerschaft.
> 2018 – Bundeskonferenz: Inhalt, Ziel und Selbstverständnis zum Thema Geschlechtervielfalt im Beschluss „Leitbild Geschlechtervielfalt in der KjG“
> 2017 – Bundeskonferenz: Stellungnahme gegen diskriminierenden Umgang der katholischen Kirche mit vielfältigen Lebensentwürfen und Familienmodellen
> 2017 – Bundeskonferenz: Beschluss zum Themenschwerpunkt „Geschlechtervielfalt in den Strukturen der KjG“

5. #lebensnah – ohne Pflichtzölibat In unserer Kirche ist die zölibatäre Lebensform keine Vorraussetzung für die Ausübung eines Weiheamtes.

6. #verantwortungsvoll – nachhaltiges Wirtschaften Unsere Kirche wirtschaftet nach nachhaltigen Prinzipien.
> 2020 – Bundeskonferenz: Inhaltliche Positionierung zum Klimaschutz
> 2014 – Bundesrat: KjG leistet ihren Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz und bewusst gelebter Nachhaltigkeit

7. #relevant – für Menschen, Gesellschafz und Umwelt. Unser Auftrag ist die Botschaft Jesu Christi. WIr handeln danach und stellen uns dem gesellschaftlichen Diskurs.
> Das kinder- und jugendpolitische Grundlagenpapier der KjG „Kijupopa“ > 2017 – Bundeskonferenz: Beschluss zum Engagement zur Anerkennung von Inklusion als Menschenrecht
> 2016 – Bundeskonferenz: Positionspapier „Solidarität statt Menschenfeindlichkeit – Aufstehen für ein weltoffenes Miteinander“
> 2020 – Bundeskonferenz: Beschluss für den Kampf gegen Rassismus und für die Solidarität mit Black and People of Color

Dies alles spiegelt sich wieder in unserem Verbandsverständis:

> 2012 – Bundeskonferenz: KjG formuliert ihre Grundprinzipien im „Mission Statement für die KjG



Synodaler Weg, Missbrauchsaufklärung und der Umgang mit der Bewegung Maria 2.0. Im Erzbistum Köln hagelt es Kirchenaustritte. Beunruhigende Zeiten in der katholischen Kirche. In den Medien ist all das Thema, besonders jetzt im Umfeld der Frühjahrstagung der Deutschen Bischofskonferenz „Kirche nein danke – ich trete aus?!“ – diskutierte SWR3 in seiner Morning Show. Warum KjGler*innen bleiben und wofür die KjG kämpft, hat Julia Niedermayer aus der der Bundesleitung klargestellt. Bei SWR3 findet man das unter den Highlighst. Hier der Link dorthin. Hören kann man Julia Niedermayer direkt am Anfang von „Das Beste aus der SWR3-Morningshow vom 23.02.2021“. Außerdem gibt es unter dem Link Hörer*innen Reaktionen, eine KjGlerin ist auch dabei.

Die KjG-Bundesstelle hat ihren Sitz im Jugendhaus Düsseldorf, der Zentrale der katholischen Jugend(verbands)arbeit in Deutschland. Hier arbeitet unser Team für die KjG in Deutschland.

Im Erdgeschoss und Souterrain des Jugendhauses hat die KjG zahlreiche Büro- und Sitzungsräume angemietet. Neugierig geworden? Besucher*innen sind jederzeit herzlich willkommen!

Adresse
Katholische junge Gemeinde
Carl-Mosterts-Platz 1
40477 Düsseldorf

Telefon
02 11 / 984 614 – 0
Telefax
02 11 / 984 614 – 29

Unsere Mitarbeiter*innen

Peter Dübbert
Geschäftsführer
0211 – 984 614 15
peter.duebbert@kjg.de


Lioba Jordan
Verbandsreferentin
0211 – 984 614 18
lioba.jordan@kjg.de


Babette Braun
Verbandsreferentin
Öffentlichkeitsarbeit
0211- 984 614 21
babette.braun@kjg.de


Tim Stormanns
Social Media
Öffentlichkeitsarbeit
0211 – 984 614 20
tim.stormanns@kjg.de


Anja Dümpel
Verwaltung
Buchhaltung
Personal
Mitgliederwesen
0211 – 984 614 11
anja.duempel@kjg.de


Gudrun Linde
Verwaltung
Zuschüsse
KJP
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0211 – 984 614 12
gudrun.linde@kjg.de


eva funck
Verwaltung
Sekretariat
Archiv
0211 – 984 614 13
eva.funck@kjg.de


Bianca Bleienheuft
Verwaltung
Sekretariat
Tagungsorganisation
0211 – 984 614 14
bianca.bleienheuft@kjg.de

Die online Fortbildungsreihe des KjG-Bundesverbands

Was ist eigentlich DenkBar in unseren Kern-, Profil-, und Schwerpunktthemen?
An unterschiedlichen Themenabenden beleuchten wir je eines dieser Themen online. Dafür haben wir uns Expert*innen an die Seite geholt. Wir bieten dir damit neue Einblicke in verschiedene Themen, die uns als KjG beschäftigen. Für dich springt der ein oder andere hilfreiche Tipp dabei raus. Das Beste daran: eine gemütliche Atmosphäre, neues Wissen und das direkt zu dir auf die Couch.

Wer kann dabei sein?

Alle an den Themen Interessierten können dabei sein! Die Inhalte sind so geplant, dass man ungefähr ab 16 Jahren gut mitkommt.

Wie kann ich dabei sein?

Für jeden Themenabend kannst du dich über einen MiDa-Link anmelden. Für die ersten drei Termine, findest du den Link hier im Flyer. Bist du angemeldet bekommst du von uns einen Zugangslink zu BigBlueButton zur Verfügung gestellt. Mehr braucht es nicht, um dabei zu sein.

Wann findet die DenkBar! statt?

Die #DenkBar! geht in die nächste Runde. Am 14. April kommen wir zum Thema „Berufung weiblich! – Frauen in unserer Kirche“ mit Annette Jantzen und Jacqueline Straub ins Gespräch. Unter anderem wird es um die Geschichte von Frauen in der Kirche, die Apostelin und die Frage gehen, wie man von der Berufung ins Handeln kommt.
Seid dabei und meldet euch unter schnell an: https://mida.kjg.de/Bundesstelle/?veranstaltung=2385
Teilt das Wort und bringt eure Freund*innen mit!

Hier findet ihr den Seelenbohrer, alle Grafiken und den Style-Guide für das KjG-Design.