Das Burgfestival ist die buhundesweite Großveranstaltung der KjG.

Unter dem Motto „KjG begeistert” finden allerhand Aktionen, Workshops und Spaßangebote auf dem großen Gelände der Jugendburg in Gemen statt. Auf der Festivalwiese gibt es neben musikalischen Acts auch Sportangebote und andere Bühnenprogramme. Vor der Burg liegt die Zeltwiese, auf der ein Großteil der Teilnehmenden ihre Übernachtungsmöglichkeit aufschlagen wird. Mit rund 500 Personen wollen wir 4 Tage lang gemeinsam lachen, Spaß haben und das KjGefühl groß werden lassen!

Wann?

27.-30. Mai 2027 

Wo? 

Jugendburg Gemen

Für Wen?

Für KjG-Begeisterte jeden Alters, die Lust haben, sich zu vernetzen, an coolen Workshops teilzunehmen, Musik zu genießen und gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen.

Mehr Infos zum Burgfestival findest du auf der Homepage des Festivals: burgfestival.kjg.de/

:gespenst:

Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände. In 72 Stunden werden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“. Die Projekte greifen politische und gesellschaftliche Themen auf, sind lebensweltorientiert und geben dem Glauben Hand und Fuß.

Vom 10. – 13. Juni 2027 findet die nächste bundesweite 72-Stunden-Aktion statt.

Mitmachen können Gruppen aus den Verbänden des BDKJ, anderer Institutionen und generell alle interessierten Menschen, die sich engagieren möchten!

Welche Projekte gibt es?

Als teilnehmende Gruppe setzt ihr euch konkret vor Ort ein. Ihr werdet dort für und mit anderen tätig, wo ihr auch sonst im Alltag unterwegs seid. Seien es Nachbarschaftstreffen, Partnerschaften zu Asylunterkünften oder der Bau von Klettergerüsten. Wichtig ist der gemeinsame Einsatz für andere oder mit anderen!

Bei der Aktionssuche habt ihr Raum zur individuellen Ausgestaltung der Aktion und könnt zwischen Do-it und Get-it auswählen:

  • Do-it bedeutet, dass ihr schon eine ungefähre Vorstellung von dem Projekt habt, das ihr umsetzen wollt. Diese Idee könnt ihr dann bei der Anmeldung eintragen und direkt oder später noch genauer beschreiben.
  • Get-it bedeutet, dass ihr beim Start der Aktion ein Projekt zugeteilt bekommt. Ihr habt also bis dahin keine Ahnung, was auf euch zukommt. Die Projekte werden für euch ausgewählt.

Weitere Infos zu den Projektvarianten findet ihr hier.

Aktionsideen

Unser Sachausschuss Partizipation & Teilhabe hat zwei Aktionsideen für euch entwickelt, die ihr als Do-It-Projekt durchführen könnt:

Weitere Aktionsideen findet ihr hier.

So seid ihr dabei

Ihr könnt euch ab sofort für die 72-Stunden-Aktion anmelden. Sobald ihr euch angemeldet habt, erhaltet ihr bis zur Aktion Infos und Material für ein erfolgreiches Projekt! Alle Infos findet ihr auch immer aktuell auf www.72stunden.de

Wir empfehlen euch eine zeitnahe Anmeldung, damit ihr noch sicher ein Aktionskit erhaltet.

Aktionskits

Jede teilnehmende Gruppe erhält ein Aktionskit mit verschiedenen Materialien, die euch bei der Durchführung der Aktion unterstützen sollen. Wir arbeiten aktuell daran, erneut wieder ein exklusives KjG-Merchandise-Paket des Bundesverbandes für alle teilnehmenden KjG-Gruppen zu entwerfen – ihr könnt gespannt sein!

Hier findet ihr die gesammelten Bilder und Texte unserer SocialMedia-Kampagne “Konsens? ja Gerne!”. Sie beschäftigt sich mit den Fragen: Was ist eigentlich Konsens? Warum beschäftigen wir uns als junger Verband, als katholischer Verband mit diesem Thema? Usw. usw.


Inhalt


Was ist Konsens?


Immer wieder kommt es dazu, dass wir unbeabsichtigt Grenzen von unseren Mitmenschen überschreiten. Gerade in Gruppensituationen kann das schnell passieren.
Deshalb ist es wichtig, dass wir nicht nur auf (non-)verbale Kommunikation achten, sondern auch einfach nachfragen, ob eine Person überhaupt von uns angefasst werden möchte.

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Verhütungsmittel – ihre Geschichte und ihre Aufgaben

Die Anzahl der Verhütungsmethoden für Menschen mit Vulva suggeriert, dass Verhütung Aufgabe von Menschen ohne Penis ist. Das muss sich ändern! Ärzt*innen empfehlen immer noch häufig die Pille als Verhütungsmittel. Nicht nur, dass es nicht “die” Pille gibt, sondern Unterschiedliche mit verschiedenen Wirkweisen. Nein, es gibt eine riesengroße Vielfalt an Verhütungsmethoden. Ach und wusstest du, dass Verhütung keine Praxis der Neuzeit ist, sondern schon 3000 Jahre vor Christus verhütet wurde?

Außerdem heißt Verhütung nicht gleich, dass eine Personen eine Schwangerschaft verhindern möchten. Denn je nach Verhütungsmittel, kann mensch sich vor Geschlechtskrankheiten schützen. 100%ige Sicherheit gibt allerdings keine Methode. Dass sie sich auch beim Oralverkehr schützen können und sollten, zum Beispiel mit einem Lecktuch, wissen die wenigsten Menschen.

Und dann gibt es noch kirchliche Oberhäupter, die nicht nur Verhütung verteufeln, sondern auch ignorieren, dass manche Methoden vor Geschlechtskrankheiten schützen können. Wir als KjG sagen gemeinsam mit dem BDKJ: “Liebt euch!” und

Quellen:
– medizin.uni-tuebingen.de>Verhütungsmethoden
– Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch muvs.de > Verhütung
– RedaktionsNetzwerkDeutschland (RND) „Behinderte Frauen werden in Deutschland nach wie vor zwangssterilisiert“
– infektionsschutz.de > Krätze (Skabies)
– Enzyklika ‘Evangelium vitae’ von Papst Johannes Paul II.
– Beschluss der BDKJ Hauptversammlung “Zum kirchlichen Umgang mit Liebe und Partnerschaft”, 2016

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Geschlechtersensible Pädagogik

Geschlechtersensible Pädagogik betrifft uns alle in der KjG. Wie gehen wir miteinander um? Wie gehen wir mit unseren Gruppenkindern und innerhalb der Leitungsrunde miteinander um inmitten der Diversität und oftmals Unklarheiten über Geschlecht, sexuelle Orientierung etc.?

Ein geschlechtersensibler Umgang ist vor allem im pädagogischen Kontext wichtig, da hier Kinder und Jugendliche in der Entwicklungsphase auf Betreuer*innen aufeinander treffen, während Freizeiten und Veranstaltungen. Der Ansatz der Geschlechtersensibilität soll inklusiv wirken, die KjG zu einem Ort für alle machen und sowohl in Sprache als auch im Umgang mit den verschiedenen Personengruppen zu einem respektvollen Umgang verhelfen.

Methoden-BeispielDie Genderbread Person:

> Identität ≠ Ausdruck ≠ Geschlecht ≠ Anziehung; Das soll anhand der Grafik, dem Genderbread, und eines Spektrums erklärt werden.
> Die zentralen Aussagen sind, dass es nicht ein binäres System ist, dass es nicht ein entweder/oder ist, dass es oft ein bisschen davon und ein bisschen davon ist, dass es eine Tendenz sein kann.
> Die Mitte der Gesellschaft (Queer Edition): Alle Teilnehmenden bekommen je eine Rollenkarte. > > Die Methoden-Leitung trifft laut Aussagen, dann sollen die Teilnehmenden entscheiden, ob die Aussage auf ihre Rolle trifft, und wenn ja einen Schritt nach vorne machen.
> Am Ende soll gemeinsam reflektiert werden, wie verschiedene Alltagssituationen auf Menschen mit verschiedenen Identitäten, Orientierungen etc. einwirken.

Eine Liste mit Rollen und Fragen kann bei der KjA MORPF angefragt werden.

Quellen:
https://www.itspronouncedmetrosexual.com/genderbread-person/
https://schule.kja-freiburg.de/service/schutzengel-rechtliche-grundlagen/

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Asexualität

Es gibt Menschen, die keine oder nur sehr wenig sexuelle oder romantische Anziehung zu anderen Menschen empfinden. Das wird als Asexualität/Aromantik bezeichnet. Dieser Beitrag konzentriert sich auf Asexualität (und weniger auf Aromantik). Das Gegenteil von Asexualität, also Menschen, die sich sexuell zu anderen hingezogen fühlen, werden als allosexuell bezeichnet.

Enthaltsamkeit, Zölibat und die Entscheidung, keinen Sex zu haben ist etwas anderes als Asexualität. Denn Asexualität ist KEINE Entscheidung. Bei Asexualität handelt es sich um Spektrum. Manche Menschen haben Sex, andere nicht. Einige mögen Selbstbefriedigung, andere nicht. Asexualität hängt nicht zwingend mit einer geringen Libido zusammen. Ein fehlender sexueller Trieb aus medizinischen Gründen ist ebenso keine Asexualität.

Es gibt verschiedene Ausprägungen von Ace.
Unabhängig davon können Asexuelle sich für oder gegen Sex, Beziehungen etc. entscheiden.

Was fällt alles unter Asexualität?
– asexuell: keine/kaum sexuelle Anziehung gegenüber allen Geschlechtern
– demisexuell: erst wenn eine demisexuelle Person eine starke emotionale Beziehung zur anderen Person aufgebaut hat, kann sie überhaupt sexuelle Anziehung entwickeln.
– grau-asexuell: diese Menschen empfinden nur sehr selten sexuelle Anziehung gegenüber anderen.
– aceFlux: die Intensität der empfunden sexuellen Anziehung kann schwanken.


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