
Sexuelle Bildung – Unsere Haltung. Unsere Verantwortung.
Beschluss der Bundeskonferenz 2026
Sexualität, Identität und Beziehungen gehören zur Lebensrealität von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – und damit in die Bildungsarbeit der KjG. Im Beschluss „Sexuelle Bildung – Unsere Haltung. Unsere Verantwortung.“ bekennt sich die KjG zu einer zeitgemäßen, diskriminierungssensiblen Sexualpädagogik als Teil ihrer pädagogischen und gesellschaftspolitischen Haltung. Grundlage ist ein christliches Menschenbild, das jede Person in ihrer Würde als einzigartig und von Gott+ gewollt versteht.
Konkret wird die sexualpädagogische Arbeitshilfe „Erste Allgemeine Verunsicherung“ fachlich überarbeitet, um aktuelle Themen – etwa aus dem Antrag „Mein Körper. Meine Entscheidung. Unsere Verantwortung.“ – sowie Methoden zum Schutz sexueller Selbstbestimmung nach dem Konsensprinzip „Nur ja heißt ja“ aufzunehmen. Die KjG setzt sich für umfassende, diskriminierungssensible Sexualbildung ein, verankert sie in Präventionskonzepten gegen sexualisierte Gewalt und baut Stigmata ab – unter anderem mit Unterstützung von KjGay und dem Sachausschuss Geschlechtergerechtigkeit und -vielfalt. Inhalte und Materialien werden regelmäßig evaluiert, um den Lebensrealitäten junger Menschen gerecht zu werden und ihnen Orientierung, Selbstbestimmung und Sicherheit im Umgang mit eigenen Grenzen zu geben.
Hier geht es zum Beschluss: Beschluss Antrag 5: Sexuelle Bildung – Unsere Haltung. Unsere Verantwortung.