Psychische Gesundheit stärken – Jugendverbandsarbeit als Schutzraum

Beschluss der Bundeskonferenz 2026

Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen im Kindes- und Jugendalter – etwa jedes fünfte Kind zeigt psychische Auffälligkeiten, jedes zwanzigste hat eine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung.  Viele Störungen beginnen vor dem 18. Lebensjahr und beeinflussen Lebenszufriedenheit, Bildungschancen und Gesundheit langfristig.  Für die KjG ist klar: Psychische Gesundheit ist ein Kinderrecht – und damit auch ein Thema für Jugendverbandsarbeit.

Im Beschluss „Psychische Gesundheit stärken“ verankert die Bundeskonferenz 2026 Prävention, Resilienzförderung und konkrete Maßnahmen im Verband.  Die KjG betont die Rolle von peer-to-peer-Angeboten, leistungsfreien Räumen und einer offenen Gesprächskultur, die Teilhabechancen für junge Menschen mit psychischen Belastungen sichert.  Geplant sind u.a. Workshops zu „Psychischer Erster Hilfe“, Austauschräume zu Belastungen im Ehrenamt, Informationsmaterialien für Diözesen und Ortsgruppen sowie Vernetzung im DBJR und auf internationaler Ebene.  Gleichzeitig fordert die KjG von der Politik, Strategien zur mentalen Gesundheit junger Menschen endlich umzusetzen und Jugendverbandsarbeit als wichtigen Resilienzfaktor finanziell abzusichern.

hier geht es zum Beschluss: Beschluss Antrag 4: Psychische Gesundheit stärken