Kirche ohne Angst – Macht teilen, Vielfalt leben, Seelsorge stärken

Beschluss der Bundeskonferenz 2026

Die KjG will Kirche als Ort ohne Angst gestalten – mit echter Beteiligung junger Menschen und einer Seelsorge, die zuhört statt verurteilt.  In ihrem Beschluss „Kirche ohne Angst – Macht teilen Vielfalt leben Seelsorge stärken“ benennt die Bundeskonferenz 2026 klar die Probleme: hierarchische Machtstrukturen, Tabuisierung rund um Sexualmoral und eine Kultur, die Menschen ausgrenzt, statt ihnen beizustehen.

Daraus leitet die KjG konkrete Forderungen ab: Macht muss geteilt und partizipative Strukturen für Lai*innen, insbesondere junge Menschen, verbindlich verankert werden.  Kirchliche Verantwortungsträger*innen sollen eine unterstützende Haltung entwickeln, z.B. durch Fortbildungen zu Machtkritik, Partizipation und Vielfalt.  Die KjG fordert außerdem ein Ende der Angstkultur bei kirchlichen Arbeitsverhältnissen, Missio- und Nihil-obstat-Verfahren sowie eine Kirche, die sich wieder auf ihre Kernaufgabe konzentriert: Seelsorge, Unterstützung und offene Räume, in denen alle Themen angstfrei besprochen werden können.

Hier geht es zum Beschluss: Beschluss Antrag 3: Kirche ohne Angst – Macht teilen Vielfalt leben Seelsorge stärken