Liebes Becksi,

heute fand in Düsseldorf der erste große Auftritt des Beratungsausschusses (Genitiv ist was tolles, und zwar so toll, dass in einem Wort sechsmal der Buchstabe “S” zu finden ist) statt. Es waren auch viele Leute gekommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen: Bundesstelle, Bundesausschuss (immerhin 5x “S”), Ex-Zivis, aktuelle Zivis (haben uns mit Kaffee und Wasser versorgt), Menschen von Diözesanebene, Dekanatsebene und Pfarreiebene, Ministr…, na auf jeden Fall ne ganze Menge. Und an den beiden Tagen wurde verdammt viel gearbeitet. Wichtig war zu erfahren, was die Stärken der KjG sind, aber auch, wo die Schwächen liegen und noch wichtiger, was die Menschen aus der Pfarrei denn so alles von den Menschen auf der Bundesebene denn so brauchen. (Du siehst also, Becksi, Du hast eine Menge verpasst, was vielleicht daran liegen mag, dass Du noch gar nicht geboren warst. Aber dazu mehr in einem anderen Beitrag von mir. ) Von einigen wenigen Externen, die dafür aber umso revolutionärer waren, wurde uns manchmal auf sehr schonungslose Art und Weise klargemacht, was wir in der KjG denn so alles nicht gerade so toll machen. Es kam fast so weit, dass ich mit meinem geschundenen KjG-Herz weinend zusammenbrach (Danke, Erik!). Naja, aber ich habe den ersten Tag jedenfalls gut überstanden. Nach dem Gottesdienst, der von unseren beiden Bundesgeistern toll vorbereitet worden war, gings in die Jugendherberge, die gefühlte 80 km vom Jugendhaus entfernt lag.

Hier wurde der nächste spannende Teil eingeläutet: der gemütliche Abend. Nachdem niemand mit Lisa und Martin in die Stadt wollte, den Coca-Cola-(darf ich das Wort überhaupt schreiben??)-Truck zu boykottieren, machten wir es uns auf den bequemen Barhockern im Foyer gemütlich und liessen uns von Nico, dem Night Manager (ich glaub so hiess es, naja, auf jeden Fall irgendetwas französisches), Getränke bringen. Es war sehr nett und viele diskutierten immer noch weiter, woran man erkennen kann, wie wichtig allen die KjG ist. Ich war so um halb drei im Bett (eigentlich eine gute Zeit) und freute mich auf das Frühstück am nächsten Morgen. So gestärkt ging es zurück ins Jugendhaus, wo wir den zweiten Teil des GGWS zubrachten. Hier wurde vor allem über die Strukturen gesprochen, die nötig sind, damit KjG funktioniert.

Nach der gelungenen Veranstaltung gings an den Düsseldorfer Bahnhof. Ich wollte gerade das ICE-Gleis betreten, da wurde ich von einem netten Herrn in grün mit den Worten “Das Gleis ist gesperrt” abgefangen. Ich war mitten in die Vorsichtsmassnahmen geraten, die die NRW-Polizei auspackte, um einen geflohenen Mörder zu fassen. Kein Zug, und vor allem kein ICE, fuhr mehr. Und das für unbestimmte Zeit. Als der Bahnhof dann noch abgesperrt wurde, wurde mir doch etwas flau im Magen und ich musste mein Lunchpacket essen, das ich mir zusammem gestellt hatte. Nach ca. 2 Stunden wurde der Bahnhof wieder freigegeben und ich konnte meine Heimreise antreten.

Du siehst also, Becksi, nicht nur beim GGWS war so einiges los. Auch ausserhalb des offiziellen Rahmens hab ich mal wieder Sachen erlebt, die ich ohne die KjG nie erlebt hätte.

So, bis zum nächsten Mal.

Dein Sascha

Von Sascha, 15. Januar 2010, 16:35 Uhr

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Bisher 1 Kommentar zum Artikel

  1. Kommentar von DanielP

    Hi,

    is zwar schon etwas her, habe aber trotzdem was zu Deinem Post zu sagen:

    Find ihn sehr gelungen. Schade fand ich allerdings nur dass gar nicht so viele da waren.
    Alles in allem war es aber ein gelungenes Wochenende.

    Grüße
    Daniel

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