Inhalte

  1. Gesellschaftliche Veränderungen und Megatrends im Blick auf organisierte, verbandliche Jugendarbeit
  2. KjG und Kirche
  3. Spezifische KjG-Probleme
  4. Veränderungen auf struktureller Ebene
  5. Herausforderungen und Megatrends
  6. Zusammenfassung

Eine Organisationsentwicklung beginnt sinnvollerweise mit einer nüchternen Analyse der Organisation, also des Bundesverbandes der KjG und ihres Umfeldes, insbesondere im Blick auf Megatrends der Veränderung.

Da es letztlich um Verbesserungen geht, werden hier vor allem Probleme aufgezeigt. Das soll nicht heißen, dass die KjG keine positiven Seiten hätte. Doch nur, wenn man die Probleme nüchtern wahr nimmt, kann man sich weiter entwickeln.

Mehr dazu im angehängten Dokument…

Von Meinrad Bumiller, 12. Januar 2010, 00:13 Uhr

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Bisher 1 Kommentar zum Artikel

  1. Kommentar von Valentin

    Das ist meiner Meinung nach eine unheimlich wichtige Analyse, die unsere Probleme in vielen Punkten weitgehend trifft.
    Besonder wichtig ist glaube ich, dass unser k zunehmend als altmodisch entfunden wird (das Problem haben wir genauso hier in Bayern, und das war nie so). Ich glaube dass Tenzenden und Probleme der katholischen Kirche schnell auch auf ihre Verbände projeziert werden, auch wenn diese sich davon distanzieren (uns wenn wir das nicht beizeiten tun, wer dann?). Es ist wichtig, den (jungen) Menschen wieder klar zu machen, dass das k der kjg für einen liberalen Katholizismus steht, der sich vor allem dem christlichen Humanismus zuordnet, und nicht irgendwelchen konservativen Strömungen so mancher Krichenvertreter des Landes.
    Als kleine Zwischenfrage: Kann mir jemand die “Feminisierung der Kirche” erklären?
    Ein anderer Punkt ist die Aussage, dass die kjg, im Gegensatz zu anderen Vereinen und Verbänden, nichts hat, wofür sie spezifisch steht, wir “stehen für alles”. Das mag schon sein, allerdings sollte man Dinge wie unser großes politisches Engagement (das durchaus noch ausbaufähig ist) nicht vernachlässigen, mit dem man sich, wenn man das denn möchte, klar identifizieren und aktiv daran teilhaben kann. Ein noch wichtigeres Merkmal, das uns in gewisser Hinsicht einzigartig gegenüber anderen Jungensorganisationen macht: Wir bieten Freizeitgestaltung, vor allem für Jüngere, in der die Leistung nicht im Vordergrund steht, in der man einfach mal sein kann, wie man ist, ohne den ständigen Druck. Das zeichnet uns aus. Allerdings wird dies, wie auch im Dokument erwähnt, immer weniger beachtet und geachtet.
    Zu guter letzt: Wir machen es uns zu leicht, wenn die Probleme des Nationalstaats zu unseren Problemen gemacht werden. Die Hauptursachen unserer Misere liegen anderswo, gegen diese politische und ideele Tendenz kann man sehr gut steuern, das sollte nicht unser Problem sein.

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